Für die wirtschaftliche Zukunft des Helmstedter Reviers ist es ein bedeutender Schritt: Der Bund fördert die Entwicklung des geplanten Industrie- und Gewerbegebietes am Autobahnkreuz A2/A39 bei Königslutter mit rund 4,05 Millionen Euro. Der Bund hat nun den entsprechenden Förderbescheid offiziell an die Stadt Königslutter am Elm übergeben.
Im Haus der Wirtschaft in Helmstedt überreichte Matthias Wunderling-Weilbier den Bescheid. Die Mittel stammen aus dem Förderprogramm des Bundes zur Unterstützung des Strukturwandels in ehemaligen Kohleregionen.
Mit dem Geld können jetzt die notwendigen Planungen für das Großprojekt starten. Dazu gehören unter anderem Umweltuntersuchungen, Fachgutachten sowie die Entwicklung von Flächen- und Erschließungskonzepten. Erst diese Vorarbeiten schaffen die Grundlage für die spätere Vermarktung und Nutzung des Standortes.

Mehr Unternehmen in neuem Gewerbegebiet
Auf einer Fläche von rund 82 Hektar sollen künftig Unternehmen angesiedelt werden. Ziel ist es, neue Arbeitsplätze zu schaffen, zusätzliche Wertschöpfung in die Region zu holen und langfristige Perspektiven nach dem Ende des Braunkohlezeitalters zu eröffnen.
„Mit der Förderung können nun die notwendigen planungsrechtlichen Grundlagen geschaffen werden“, heißt es aus dem Projektumfeld. Die Verantwortlichen sehen darin einen wichtigen Baustein für die wirtschaftliche Entwicklung des Helmstedter Reviers.
Besonderen Wert legen die Projektpartner auf Nachhaltigkeit. Das neue Gewerbegebiet soll als Modellstandort entstehen, der wirtschaftliche Interessen mit ökologischen und sozialen Anforderungen verbindet. Entsprechende Nachhaltigkeitskriterien sollen bereits in die Planungen einfließen. Darüber hinaus strebt die Stadt Königslutter eine Zertifizierung nach anerkannten Nachhaltigkeitsstandards an.
Beitragsbild: Die Förderung soll die Entwicklung des Gewerbegebiets unterstützen. Fotos: Wirtschaftsregion Helsmtedt
