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Was nüchtern als „Abnahme ohne Beanstandungen“ im Protokoll steht, ist in Wirklichkeit der Schlusspunkt einer Gemeinschaftsleistung.

7-Mühlen-Dorf profitiert von starkem Engagement

Zuletzt aktualisiert: Freitag, 9. Januar 2026, 15:15 Uhr

Was nüchtern als „Abnahme ohne Beanstandungen“ im Protokoll steht, ist in Wirklichkeit der Schlusspunkt einer Gemeinschaftsleistung. Das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) hat die Mühle im Rahmen des LEADER-Projekts 2025 geprüft mit einem erfreulichen Ergebnis, wie die Ehrenamtlichen mitteilen.

Denn hinter diesem Moment liegen Monate intensiver Arbeit im Landkreis Wolfenbüttel. Bereits im Januar begann das Projektjahr, das erst im Spätsommer mit der finalen Abgabe in Braunschweig endete. Dazwischen lagen unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit, Organisation, Abstimmung und handfeste Umsetzung.

Viel zusätzliche Arbeit in den Mühlen

Mehr als 80 Einsätze des TSO prägten das Projekt. Nicht nur an den festen Mittwochsterminen, sondern auch an vielen zusätzlichen Tagen wurde angepackt. Ehrenamtliche arbeiteten Schulter an Schulter mit Fachleuten aus insgesamt acht Gewerken.

Der Höhepunkt folgte am 15. Dezember mit der offiziellen Endkontrolle. Michaela Götze und Janina Rocho vom ArL nahmen die Anlage genau unter die Lupe. Vereinsvorsitzender Klaus Röhr führte mit einer Präsentation durch die einzelnen Arbeitsschritte. Er dokumentierte den Wandel mit Fotos und machte die Investitionen transparent nachvollziehbar.

Michaela Götze (l.) und Janina Rocho vom ArL vor dem Modell der Mühle.

Besonderes Augenmerk galt dabei auch der neu geschaffenen barrierefreien Ecke der Mühle sowie einem der drei eigens produzierten Videos zum 7-Mühlen-Dorf. Nach rund zwei Stunden sachlicher, konstruktiver Prüfung stand fest: Es gibt keine Beanstandungen. Ein großes Lob gab es insbesondere für die exakte Buchführung. Kassenwartin Gabriele Schröder konnte am Ende zufrieden einen sauberen Schlussstrich unter das Zahlenwerk ziehen.

Der Verein betont zudem die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Amt für regionale Landesentwicklung. Vor allem der enge Austausch mit Michaela Götze, schnelle Genehmigungen, hilfreiche Beratung und die Möglichkeit von Teilabrechnungen trugen entscheidend zum Projekterfolg bei. Die gesicherte Liquidität ermöglichte es, das Vereinsleben während der Bauphase unbeschwert fortzuführen.

Beitragsbild: Das besondere Interesse galt den Mausefallen vor der Entstaubungsanlage. Fotos: privat

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