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Der Landkreis Helmstedt setzt sich gemeinsam mit weiteren Kommunen für eine schnelle Finanzierung des 7. Bauabschnitts der A39 ein

A39: Landkreis Helmstedt fordert Ausbau-Finanzierung

Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 12. August 2026, 11:28 Uhr

Der Landkreis Helmstedt setzt sich gemeinsam mit weiteren Kommunen für eine schnelle Finanzierung des 7. Bauabschnitts der A39 ein. Unter Federführung des Landkreises Uelzen haben sich die Städte Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg sowie die Landkreise Uelzen, Celle, Gifhorn, Harburg, Helmstedt, Lüneburg, Ludwigslust-Parchim, Nordwestmecklenburg, Prignitz, Altmarkkreis Salzwedel und Stendal in einem gemeinsamen Schreiben an den Bundesverkehrsminister und den Bundesfinanzminister gewandt. Die Unterzeichner fordern den Bund auf, die notwendigen Haushaltsmittel für den Bau des Abschnitts unverzüglich bereitzustellen. Entweder direkt über den Bundeshaushalt oder über die Autobahn GmbH des Bundes.

Gericht bestätigt Baurecht für A39-Abschnitt

Hintergrund ist das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 8. Juli. Die Richter haben die Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss für den 7. Bauabschnitt nördlich von Wolfsburg abgewiesen. Damit besteht für diesen Abschnitt unanfechtbares Baurecht. Aus Sicht der beteiligten Kommunen müssen nun zeitnah die Voraussetzungen geschaffen werden, damit die Autobahn GmbH die Bauleistungen ausschreiben und mit der Umsetzung beginnen kann.


Der Lückenschluss der A39 zwischen Wolfsburg und Lüneburg zählt seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Infrastrukturprojekten der Region. Gemeinsam mit der A14 und der B190n bildet die A39 einen zentralen
Bestandteil eines leistungsfähigen Verkehrsnetzes in Norddeutschland. Die Strecke stärkt nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung. Sie verbessert außerdem die Anbindung der Industrie- und Logistikstandorte und schafft zugleich eine leistungsfähige Verbindung zum Hamburger Hafen.

„A39 ist mehr als nur ein Straßenbauprojekt“

Landrat Gerhard Radeck unterstreicht die Bedeutung des Projekts für den Landkreis Helmstedt: „Für unseren Landkreis ist die A39 weit mehr als ein Straßenbauprojekt. Sie ist ein entscheidender Baustein für die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region, besonders mit Blick auf das Gewerbegebiet am Autobahnkreuz A2/A39. Jetzt, da Baurecht besteht, erwarten wir vom Bund, dass die notwendigen Finanzmittel bereitgestellt werden. Planungssicherheit muss endlich in Umsetzung münden.“

Seite 1 des Schreibens von einigen Kommunen an den Bundesverkehrs- und den Bundesfinanzminister wegen der A39
Die Autobahn 39 ist ist für die btroffenen Kommunen viel mehr als nur ein Straßenbauprojekt

Im Schreiben machen die Städte und Landkreise deutlich, dass der Lückenschluss für rund 2,2 Millionen Menschen von erheblicher Bedeutung ist. Die Kommunen appellieren daher an den Bund, das geschaffene Baurecht konsequent zu nutzen und den Weg für einen raschen Baubeginn freizumachen. Nur so könne das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Staates bei der Umsetzung zentraler Infrastrukturprojekte gestärkt werden.

Beitragsgrafik: Die Kommunen fordern, eine schnelle Finanzierung des noch fehlenden 7. Bauabschnitts der A39. Der rote Verlauf ist jedoch nur exemplarisch. Quelle: Stock/Landkreis Helmstedt/Newsify.

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