Die Abfallentsorgung im Landkreis Helmstedt wird auch im Jahr 2026 etwas teurer. Zum Donnerstag, den 1. Januar 2026, treten neue Abfallgebühren in Kraft. Nach Angaben des Landkreises hängen diese vor allem auf mit weiterhin steigenden Kosten und sinkenden Erlöse zusammen. Besonders betroffen ist dabei der Bereich Altpapier.
Für private Haushalte steigen mehrere Gebühren moderat an. So erhöht sich die Grundgebühr für einen 120- oder 240-Liter-Restabfallbehälter von bislang 111 Euro auf 123 Euro pro Jahr. Für einen 1.100-Liter-Restabfallbehälter werden künftig 246 Euro fällig, bislang waren es 222 Euro.
Unverändert bleibt hingegen die Leerungsgebühr. Sie liegt auch 2026 weiterhin bei 10 Euro pro Leerung. Gleiches gilt für die Behältertauschgebühr, die konstant bei 30 Euro bleibt.
Gewichtsgebühren steigen unterschiedlich
Bei den Gewichtsgebühren zeigt sich ein differenziertes Bild: Während der Preis pro Kilogramm Restabfall mit 0,27 Euro stabil bleibt, steigt die Gewichtsgebühr für Bioabfall leicht von 0,23 auf 0,24 Euro pro Kilogramm.
Keine Änderungen gibt es bei der Sperrmüllentsorgung. Die reguläre Sperrmüllabfuhr bleibt weiterhin gebührenfrei. Pro Haushalt sind dabei maximal zwei Abholungen pro Kalenderjahr möglich. Auch die Blitzsperrmüllabfuhr wird nicht teurer und kostet weiterhin 65 Euro pro fünf Kubikmeter.
Ebenfalls stabil bleibt die Zusatzoption „Biotonne Plus“. Dafür werden auch 2026 unverändert 20 Euro pro Kalenderjahr erhoben. Lediglich bei Verlust oder Beschädigung der Vignette kann zusätzlich eine Gebühr von 10 Euro für eine Ersatzvignette anfallen.
Beitragsbild: Abfall entsorgen lassen wird im Landkreis Helmstedt auch 2026 mit der neuen Abfallgebühr etwas teurer. Foto: Stock
