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Mit zwei gut besuchten Veranstaltungen nimmt das Projekt „Klimalandschaft Wolfenbüttel“ im Oderwald spürbar Fahrt auf.

Agroforst rückt in der Samtgemeinde Oderwald in den Fokus

Zuletzt aktualisiert: Freitag, 20. Februar 2026, 10:07 Uhr

Mit zwei gut besuchten Veranstaltungen nimmt das Projekt „Klimalandschaft Wolfenbüttel“ im Oderwald spürbar Fahrt auf. Rund 30 Interessierte kamen Mitte Januar zur Informationsveranstaltung nach Heiningen, Anfang Februar diskutierten ebenso viele im Dorfgemeinschaftshaus Ohrum weiter.

Landwirte, Kommunalpolitik, Verbände und Bürger nutzten die Treffen für offene Gespräche – kritisch, konstruktiv, lösungsorientiert. Im Zentrum stand die Frage: Wie kann der Oderwald klimaresistent und gleichzeitig wirtschaftlich tragfähig gestaltet werden?

Die wissenschaftliche Analyse hatte den Oderwald als besonders anfällig für Starkregenerosion und weitere Klimabelastungen identifiziert. Entsprechend groß war der Handlungsdruck – und das Interesse an konkreten Ansätzen wie Agroforstsystemen.

Maßnahmen übergreifend planen

„Wasserrückhalt, Bodenschutz, Katastrophenschutz und regionale Wertschöpfung sollten von Anfang an ganzheitlich zusammen gedacht werden“, eröffnete Samtgemeindebürgermeister Marc Lohmann (parteilos) die Arbeitsphase. Er betonte die Bedeutung gemeinsamer Lösungen für die Region.

Mit zwei gut besuchten Veranstaltungen nimmt das Projekt „Klimalandschaft Wolfenbüttel“ im Oderwald spürbar Fahrt auf.

In der Visions-Werkstatt entstanden vielfältige Ideen: von dezentralen Maßnahmen einzelner Betriebe bis hin zu kooperativen Projekten auf kommunaler Ebene. Nun soll eine Fokusgruppe Oderwald gebildet werden, um die Ansätze zu konkretisieren.

Am Donnerstag, den 26. Februar, folgt zunächst eine Online-Infoveranstaltung unter dem Titel „Agroforst – wie rechnet sich die Fläche?“. Vorgestellt werden Beispielrechnungen und wirtschaftliche Perspektiven für landwirtschaftliche Betriebe.

Forum im Sommer

Das ursprünglich geplante Klimalandschafts-Forum 3 wird auf Donnerstag, den 25. Juni 2026, verschoben. Im DGH Ohrum sollen dann erneut Akteure aus Landwirtschaft, Kommunen, Wasserwirtschaft, Naturschutz und Zivilgesellschaft zusammenkommen.

Hinter dem Projekt stehen der Landkreis Wolfenbüttel, die Stiftung Zukunftsfonds Asse und ein durch die ANK gefördertes Konsortium mit ProjectTogether. Ziel ist eine zukunftsfähige, klimaangepasste Landschaft – gemeinsam mit den Menschen vor Ort.

Beitragsbild: Während des Termins erklärten die Organisatoren die Pläne. Fotos: Samtgemeinde Oderwald

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