Das Endergebnis der Landratswahl des Landkreises Wolfenbüttel steht nun fest: Martin Albinus (SPD) konnte am Sonntag, den 27. September 2026, in einer Stichwahl eine absolute Mehrheit von 58,94 Prozent erreichen. Der SPD-Kandidat war erneut gegen Thobias Thurau (CDU) für das Amt des Landrats angetreten.
Mit 20.959 Stimmen konnte Albinus sich in der zweiten Runde gegen den von der CDU nominierten Tobias Thurau durchsetzen. Die Wahlbeteiligung der insgesamt 96.164 Wahlberechtigten lag für die Stichwahl bei 37,53 Prozent.
Keine absolute Mehrheit im ersten Wahlgang
In der vorausgegangenen Wahl am 13. September 2026 hatte keiner der Kandidaten eine absolute Mehrheit erreichen können. Albinus lag bereits beim ersten Wahldurchgang mit 35,26 Prozent der Stimmen vorne. Diesem Ergebnis folgte direkt Tobias Thurau, der 32,81 Prozent der Stimmen für sich gewinnen konnte. In Bemühung um eine absolute Mehrheit waren Albinus und Thurau daraufhin nochmals am 27. September zur Stichwahl aufgestellt.
Nach dem ersten Wahldurchgang ausgeschieden waren Leo Pröttel (Bündnis 90/Die Grünen) mit 16,32 Prozent und Björn Försterling (FDP) mit 15,61 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung der ersten Landratswahl hatte am 13.09.2026 bei 69,46 Prozent gelegen.
Antritt des neuen Amtes
Martin Albinus hat die Wahl bereits am Wahlabend angenommen und tritt das Amt des Landrats voraussichtlich im November diesen Jahres an. Die Wahl gilt als rechtskräftig, wenn in den folgenden zwei Wochen nach der Wahl kein schriftlicher Einspruch erfolgt.
Als neuer Landrat wird Albinus die Verwaltung und politische Repräsentation des Landkreises Wolfenbüttel übernehmen und die Nachfolge seiner Parteikollegin Christiana Steinbrügge antreten. Bereits seit 2013 besetzte Steinbrügge das Amt der Landrätin. 2025 hatte sie angekündigt, für eine weitere Legislaturperiode aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung zu stehen.
Beitragsbild: Martin Albinus stellte sich im SPD-Büro in Wolfenbüttel vor. Foto: Sophie Weinmann
