Die Asse-Aktivisten öffnen erneut ihre Scheune und laden interessierte Bürger zum Austausch über die Zukunft des Atommülllagers ASSE II ein. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 12. August, ab 18 Uhr in Groß Vahlberg statt. Treffpunkt ist wie gewohnt am Lahbusch gegenüber der Feuerwehr.
Im Mittelpunkt des Abends steht die geplante Standortentscheidung für ein Langzeitlager im Zusammenhang mit der Rückholung der radioaktiven Abfälle aus der Schachtanlage Asse II. Die Aktivisten sprechen sich weiterhin gegen einen Standort in unmittelbarer Nähe der Asse aus.
Sicherheit der Bevölkerung im Fokus
Nach ihrer Auffassung sollte ein mögliches Langzeitlager einen größeren Abstand zu den umliegenden Ortschaften haben. Zur Begründung verweisen sie auf die Störfallstudie des damaligen Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), wonach die Belastungen mit zunehmender Entfernung deutlich abnehmen würden. Ein größerer Abstand zur Wohnbebauung bedeute aus ihrer Sicht mehr Sicherheit für die Bevölkerung.
Darüber hinaus wollen die Asse-Aktivisten über ihre Anfragen an die Bundestagsabgeordneten Dunja Kreiser, Cem Ince und Reza Asghari informieren und über die bisherigen Rückmeldungen berichten.
Beitragsbild: Die Asse-Aktivisten haben einen eigenen Bus, den sie bemalt haben. Foto: Asse Aktivisten
