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Berufswahl, erste Wohnung, neuer Alltag: Berufsberaterin Janina Lohse erklärt, worauf es bei der Ausbildungswahl ankommt – und warum Arbeit Spaß machen sollte.

Ausbildung in der Region: Gute Vorbereitung ist alles

Zuletzt aktualisiert: Sonntag, 8. Februar 2026, 17:11 Uhr

Die Ausbildung ist nicht nur der nächste Schritt nach der Schullaufbahn. Für Jugendliche bedeutet das auch einen großen Umbruch in ihrem Leben. Ein ganz anderer Tagesablauf, andere Inhalte, ein anderer Ort den ganzen Tag, die erste eigene Wohnung und ein Tagesinhalt, der einen zumindest die nächsten Jahre begleiten wird. So eine große Veränderung will gut vorbereitet sein. Dazu erscheinen einmal wöchentlich auf NewsifyNDS Artikel, die diese Themen anschneiden.

Los geht es mit der Berufswahl. Berufsberaterin Janina Lohse von der Agentur für Arbeit erklärt, was man dabei beachten muss, und warum der Job auch in der heutigen Zeit noch Spaß bereiten muss.

Lange vor dem ersten Tag im Betrieb geht es um die Wahl der richtigen Ausbildung. Das ist laut der Berufsberaterin gar nicht so einfach. Sie unterstützt unter anderem Schüler an den integrierten Gesamtschulen in Schöppenstedt und Wolfenbüttel, den richtigen Beruf zu finden.

Viele Möglichkeiten in der Ausbildung, viele Entscheidungen

„Wir haben hier in der Region über 300 Ausbildungsberufe und ich sage immer: Da ist für jeden das Passende dabei“, sagt Lohse. Dennoch verstehe sie die Überforderung der Jugendlichen. Auf der einen Seite müssen sich die Schüler damit beschäftigen, wo ihre Stärken und Schwächen liegen und was ihnen Spaß bereitet. Auf der anderen Seite wissen viele nicht, wo sie anfangen sollen zu recherchieren.

Da kommt unter anderem Lohse als Berufsberaterin ins Spiel. Bei ihr könne man Termine vereinbaren, während denen sie berät, Fragen beantwortet und Möglichkeiten zeigt. Zum anderen geht sie spezifisch in Klassen und spricht über Themen rund um die Ausbildung.

In dieser Zeit stellt sie unter anderem die verschiedenen Branchen vor, die im Braunschweiger Land vertreten sind. Dazu gehören:

  • Der Dienstleistungsektor
  • Gesundheit
  • Handwerk
  • kaufmännische Berufe
  • Landwirtschaft
  • Produktion und Fertigung
  • Bau und Architektur
  • Metall
  • Elektronik
  • IT
  • Verkehr und Logistik
  • Verwaltung
  • Soziale Berufe
  • Medien
  • Kultur und Gestaltung

Die Visualisierung und kurze Beschreibungen helfen laut Lohse Jugendlichen bei der Einordnung.

Spaß an der Arbeit wichtiger Faktor

Es ist laut Lohse wichtig, sich einen Beruf auszusuchen, der einem Spaß bereitet und zu den eigenen Stärken passt. Auch wenn es heute üblich ist, das Unternehmen regelmäßig zu wechseln, begleitet einen die Arbeit zumindest mehrere Jahre.

„Bei ganz vielen Mädchen ist immer noch die Kosmetikerin hoch im Kurs“, erzählt Lohse. Auch wenn sie davon nicht per se abrät, ist „das leider etwas, was man bezahlen muss.“

Wem der Blick auf eine Branchenübersicht nicht reicht, kann Berufswahltests zur Orientierung nutzen. Lohse verweist dafür auf den der Agentur für Arbeit. Abgesehen davon rät sie dazu, Berufe auszuprobieren. Das gibt immer einen besonders guten Blick hinter die Kulissen.

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