Gute Nachrichten für die medizinische Versorgung in der Region: Das Darmkrebszentrum am Städtisches Klinikum Wolfenbüttel bleibt zertifiziert. Die Deutsche Krebsgesellschaft hat dem Netzwerk erneut eine hohe Behandlungsqualität bestätigt.
Das Zentrum, das mit mehr als 20 Partnern aus der Region zusammenarbeitet, ist seit Jahren eine wichtige Anlaufstelle für Betroffene. „Die erneute Zertifizierung freut uns sehr, da mit ihr auch Sicherheit in der Versorgung für unsere Patienten verbunden ist“, sagt Axel Burghardt. Der Geschäftsführer hebt zudem die verlässliche Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern hervor.
Im Rahmen eines zweitägigen Prüfungsprozesses untersuchten unabhängige Experten die Abläufe und Strukturen. Besonders positiv bewertet wurden die Behandlungsqualität und der einfache Zugang für Patienten.
Engagement und Zusammenarbeit
„Das hohe Engagement unseres gesamten Teams wurde im Auditbericht besonders hervorgehoben“, berichtet Dr. Dirk Edelhäuser. Der Leiter des Zentrums sieht darin eine Bestätigung der täglichen Arbeit. Gleichzeitig betont er den hohen Aufwand, der mit der Zertifizierung verbunden ist – und den spürbaren Qualitätsgewinn für die Patienten.
Rund 100 Menschen werden hier jährlich mit Darmkrebs behandelt. Entscheidend sei dabei die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche. „Eine optimale Behandlung gelingt nur durch eine perfekte Abstimmung aller Disziplinen“, erklärt Dr. Tilmann Dreßel. Der Koordinator unterstreicht, dass Patienten in zertifizierten Zentren von geprüfter Qualität und aktueller medizinischer Expertise profitieren.
Darmkrebs gehört bundesweit zu den häufigsten Krebserkrankungen. Umso wichtiger bleibt die Vorsorge. Untersuchungen zeigen, dass durch regelmäßige Darmspiegelungen viele Erkrankungen früh erkannt oder sogar verhindert werden können.
Beitragsbild: (v.l.) Dr. Tilmann Dreßel (Koordinator), Christiane Lange Qualitätsmanagement (mitte) und Dr. Dirk Edelhäuser (Leiter) des Darmkrebszentrums am Städtischen Klinikum Wolfenbüttel freuen sich über die Auszeichnung. Foto: Städtisches Klinikum Wolfenbüttel
