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BUND-Vortrag beim Familienfest zieht Kinder in den Bann

Besucherrekord bei Familienfest in Umweltburg

Das dritte „Familienfest in der Umweltburg“ hat erneut zahlreiche Menschen nach Königslutter gelockt. Mehr als 800 Besucher nutzten die Gelegenheit, einen abwechslungsreichen Tag rund um Natur, Umwelt und gemeinsames Entdecken zu erleben. Damit konnte das Familienfest seinen bisherigen Besucherrekord noch einmal übertreffen.

Bogenschießen, Saft pressen, Budenbauen

Auch in diesem Jahr hatten die Stiftung Naturlandschaft, der BUND und ihre Partner – Geopark, Naturpark Elm-Lappwald, NABU, Önsa, das Waldforum Riddagshausen sowie die AG Streuobst – zahlreiche Aktionen vorbereitet, bei denen Ausprobieren und Mitmachen ausdrücklich erwünscht waren. Beim Bogenschießen und steinzeitlichem Feuermachen konnten die kleinen und großen Besucher ihr Geschick unter Beweis stellen. An anderer Stelle wurde frischer Apfelsaft gepresst. Viel konnten die Gäste über Wildbienen lernen und kostenfrei deren Lieblingspflanzen für Garten und Balkon mit nach Hause nehmen, während an anderen Bastelstationen mit Ton und Naturmaterialien kreative Werke entstanden.

Beim Bogenschießen konnten Jungen und Mädchen ihr Geschick ausprobieren
steinzeitliches Feuermachen konnte beim Familienfest ausprobiert werden
Budenbauen beim Familienfest in der Umweltburg

Ein besonderer Anziehungspunkt war erneut das gemeinsame Budenbauen. Dabei zeigte sich in diesem Jahr, wie sehr das Familienfest inzwischen auch von der Eigeninitiative seiner Gäste lebt. Einige Eltern brachten kurzerhand eigenes Werkzeug und weiteres Equipment mit, um gemeinsam mit ihren Kindern eine ganz besondere Konstruktion zu bauen – eine zweistöckige Holzbude. Mit viel Engagement, handwerklichem Geschick und sichtlichem Spaß entstand so ein echtes kleines Bauprojekt, das im Laufe des Tages immer weiter Gestalt annahm.

„Familienfest lebt davon, dass Menschen zusammenkommen“

bei Bastelstationen mit Ton und Naturmaterialien sind kreative Werke entstanden

Viel Aufmerksamkeit bekam auch in diesem Jahr die Lutter. Mit Fangnetzen, Lupen und Eimern machten sich vor allem die jüngeren Gäste auf die Suche nach kleinen Lebewesen im Bach. Mitten in der Innenstadt wurde so Natur unmittelbar erlebbar. Auch die bereits aus den vergangenen Jahren bekannte Fossilientombola lockte wieder zahlreiche Interessierte an und gehörte zu den beliebten Programmpunkten des Festes.

Marc Böhles, Geschäftsführer der Stiftung Naturlandschaft, zog ein positives Fazit: „Unser Familienfest lebt davon, dass Menschen zusammenkommen, gemeinsam entdecken und selbst aktiv werden. Der neue Besucherrekord und die große Begeisterung zeigen uns, dass unser Mitmach-Konzept aufgeht. Besonders schön ist, dass die Familien das kostenfreie Fest zunehmend selbst mitgestalten. Wir freuen uns deshalb schon auf die nächste Auflage.“

Fotos: Stiftung Naturlandschaft

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