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Die geplante Radschnellverbindung zwischen Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel geht in die nächste Phase.

Bürger sollen neuen Fahrrad-Schnellweg mitgestalten

Die geplante Radschnellverbindung zwischen Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel geht in die nächste Phase. Nachdem bereits im vergangenen Jahr mehr als 300 Ideen und Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen waren, präsentieren die beteiligten Kommunen nun erste konkrete Trassen-Varianten.

Im Juni sind Bürgerinnen und Bürger eingeladen, die bisherigen Planungen gemeinsam mit Fachleuten zu diskutieren. Ziel ist es, am Ende eine Vorzugsvariante für die neue Radschnellverbindung zu entwickeln.

Die Resonanz auf die erste Beteiligungsrunde sei außergewöhnlich groß gewesen. Seit Herbst 2025 wertete das beauftragte Planungsbüro die zahlreichen Vorschläge aus und prüfte sie unter anderem nach Umwelt- und Verkehrskriterien. Daraus entstanden nun mehrere mögliche Streckenführungen.

Menschen vor Ort sollen über Fahrrad-Schnellweg mitentscheiden

Die Bürgerworkshops starten jeweils um 18 Uhr, Einlass ist ab 17.30 Uhr.

  • In Wolfenbüttel findet die Veranstaltung am Donnerstag, 4. Juni 2026, im Ratssaal des Rathauses statt. Für diesen Termin ist eine Anmeldung erforderlich.
  • In Salzgitter folgt der Kurs am 9. Juni in der Realschule Salzgitter-Thiede und
  • in Braunschweig am 23. Juni im Gymnasium Raabeschule in Braunschweig-Stöckheim.

Geplant wird die Radschnellverbindung gemeinsam von den Städten Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel in Kooperation mit dem Regionalverband Großraum Braunschweig.

Radschnellwege gelten als wichtiger Baustein der Verkehrswende. Durch breite Wege, möglichst wenige Stopps und geringe Steigungen sollen sie das Fahrrad – besonders auch E-Bikes und Pedelecs – attraktiver machen und Reisezeiten deutlich verkürzen.

Die finale Empfehlung für den Verlauf der Strecke soll nach Abschluss der Workshops den politischen Gremien der drei Städte vorgelegt werden. Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf der Internetseite des Regionalverbandes.

Beitragsbild: Im Rathaus Wolfenbüttel sollen Bürger erarbeiten, welche Route sie für den Fahrrad-Schnellweg bevorzugen. Foto: Archiv/Stock

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