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Die Stadt Schöningen arbeitet wie der Landkreis Helmstedt daran, die Verwaltung zu digitalisieren. So sollen Behördengänge einfacher werden.

Digitale Verwaltung im Landkreis Helmstedt wächst weiter

Zuletzt aktualisiert: Montag, 2. Februar 2026, 16:02 Uhr

Behördengänge vom Sofa aus erledigen, statt lange Wartezeiten im Amt. Die Stadt Schöningen arbeitet wie der Landkreis Helmstedt mehr Angebote online anzubieten. Die digitale Verwaltung soll einige Prozesse für Bürger und Unternehmen vereinfachen.

Schon jetzt können im gesamten Kreisgebiet zahlreiche Dienstleistungen online beantragt werden, wie die Stadt Schöningen sein. Einige Anträge sind sogar ohne Registrierung als Gast möglich. Für weitergehende Services ist ein Nutzerkonto erforderlich.

Privatpersonen nutzen dafür die BundID, Unternehmen das Mein Unternehmenskonto. Mit nur einem Zugang lassen sich nicht nur Leistungen des Landkreises oder der Kommunen abrufen, sondern auch Angebote des Landes und des Bundes – bis hin zur Deutschen Rentenversicherung.

Digitale Verwaltung mit mehr Angeboten

Online verfügbar sind unter anderem Urkunden aus dem Geburten-, Sterbe- und Eheregister, Meldebescheinigungen, Gewerbean-, -ab- und -ummeldungen sowie An- und Abmeldungen zur Hundesteuer.

Ein besonders positives Beispiel liefert die Stadt Schöningen. Über das Portal „Rathaus online“ können dort inzwischen zahlreiche Verwaltungsleistungen digital erledigt werden. „Seit der Aktivierung im April 2024 haben wir bereits rund 600 Anträge über das Portal entgegengenommen“, sagt Bürgermeister Malte Schneider.

Besonders stark nachgefragt sind laut Stadt die Kita-Anmeldung, die Hundeanmeldung und die Beantragung von Personenstandsurkunden. Mittlerweile stehen 101 Dienstleistungen online zur Verfügung.

Das Online-Portal der Stadt Schöningen ist unter online.schoeningen.de erreichbar. Der Landkreis rechnet damit, dass die Nutzung digitaler Verwaltungsangebote in den kommenden Jahren weiter zunimmt – und damit Wege, Zeit und Aufwand für alle Beteiligten spart.

Beitragsbild: Der Gang zur Stadtverwaltung soll bei einigen Angeboten der Kommunen bald obsolet werden. Foto: Stock

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