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Dr. Ulf Harding ist neuer Chefarzt der Notfallmedizin in Wolfenbüttel

Zuletzt aktualisiert: Montag, 15. Dezember 2025, 13:52 Uhr

Mit Beginn des Monats hat Dr. Ulf Harding offiziell den Chefarztposten des Zentrums für Notfallmedizin im Städtischen Klinikum in Wolfenbüttel übernommen. Damit folgt der erfahrene Notfallmediziner auf Dr. Ulrich Heida, der die Zentrale Notaufnahme zwölf Jahre lang leitete und kürzlich in den Ruhestand verabschiedet wurde.

„Rückblickend war es ein aufregendes, forderndes und auch erfolgreiches erstes Jahr“, sagt Dr. Harding. Der neue Chefarzt des Zentrums für Notfallmedizin wechselte Anfang des Jahres vom Klinikum Wolfsburg in die Lessingstadt. Seit seinem Wechsel leitete er bereits die Zentrale Notaufnahme.

Die Ernennung zum Chefarzt ist für Harding ein besonderer Vertrauensbeweis. „Ich möchte mich bei der Geschäftsführung für das in mich gelegte Vertrauen bedanken“, sagt er mit Blick auf seine ersten Monate im Amt. In denen unterstützten ihn sowohl sein Vorgänger als auch das Team intensiv.

Erfahrener norddeutscher Arzt für Wolfenbüttel

Dr. med. Ulf Harding wurde in Hamburg geboren, ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Nach seiner Ausbildung zum Rettungsassistenten studierte er Humanmedizin an den Universitäten Hamburg und Münster.

Es folgten Stationen am Universitätsklinikum Münster, am Klinikum Braunschweig sowie von 2012 bis 2024 am Klinikum Wolfsburg, wo er zuletzt als Leitender Oberarzt der Zentralen Notaufnahme tätig war.

Neben seiner klinischen Arbeit engagiert sich Harding seit vielen Jahren in der Notfallmedizin auf Landes- und Bundesebene, ist in wissenschaftlichen Programmkommissionen aktiv, in der Aus- und Weiterbildung tätig und Mitherausgeber der Fachzeitschrift NOTARZT.

Neu- und Umbauten prägen die Entwicklung

Auch die Klinikleitung misst der neuen Position große Bedeutung bei. „Die Zentrale Notaufnahme ist ein Herzstück unseres Klinikums“, erklärt Geschäftsführer Axel Burghardt, Leiter der Städtischen Kliniken.

Er versteht die Schaffung des Chefarztpostens als klares Signal an Mitarbeitende und Bevölkerung. Denn die Entscheidung unterstreiche den hohen Stellenwert der Notfallmedizin im Haus.

Das vergangene Jahr war in der Zentralen Notaufnahme vor allem von umfangreichen Neu- und Umbauten geprägt. Diese fanden kürzlich mit einer feierlichen Eröffnung ihren Abschluss.

„Neben der Vergrößerung der Fläche konnten wir auch das Leistungsspektrum erweitern“, berichtet Harding. Leiter des Zentrums für Notfallmedizin, der darauf hinweist, dass bestimmte Behandlungen nun direkt in der Notaufnahme möglich sind, die zuvor der Intensivstation vorbehalten waren.

Wichtige Einheiten wie die zertifizierte Chest Pain Unit sowie das regional einzige zertifizierte Cardiac Arrest Center bleiben weiterhin Teil der Notaufnahme. Ein weiterer Meilenstein steht kurz bevor: Noch vor Weihnachten wird ein neuer Computertomograph eingebaut. Die Inbetriebnahme ist für Mitte Februar geplant.

Blick in die Zukunft

Mit Blick auf die kommenden Jahre sieht Harding große Herausforderungen. „Der demografische Wandel, der Fachkräftemangel und die steigende Inanspruchnahme des Rettungsdienstes werden dazu führen, dass wir unsere Strukturen weiter optimieren müssen“, prognostiziert der frisch ernannte Chefarzt, der das Klinikum dennoch gut aufgestellt sieht.

Man sei in einigen Bereichen bereits in Vorleistung gegangen. „Darauf können wir gemeinsam aufbauen, um den Bürgerinnen und Bürgern der Region auch künftig eine exzellente notfallmedizinische Versorgung vor Ort zu bieten“, so Harding abschließend.

Beitragsbild: Dr. Ulf Hardning hat Anfang des Monats die neue Stelle in Wolfenbüttel angetreten. Foto: Städtisches Klinikum Wolfenbüttel

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