Die digitale Zukunft des Helmstedter Reviers nimmt immer konkretere Formen an. Im Rahmen der Entwicklung eines digitalen Landschaftsmodells flogen filmende Drohnen über dem Revier. Ziel ist es, die Region künftig virtuell erlebbar zu machen und die Veränderungen des ehemaligen Braunkohlereviers anschaulich darzustellen.
Bei den aktuellen Aufnahmen standen insbesondere hochauflösende 360-Grad-Panoramen im Fokus. Diese sollen später in das digitale Modell integriert werden und Nutzerinnen und Nutzern einen realitätsnahen Einblick in die Landschaft und deren Entwicklung ermöglichen.
Parallel zu den Außenaufnahmen wurde bei der Wirtschaftsregion Helmstedt GmbH der aktuelle Stand des Projekts vorgestellt. In den vergangenen Monaten ist der Prototyp des digitalen Landschaftsmodells kontinuierlich weiterentwickelt worden. Dabei konnten bereits erste programmierte Funktionen und digitale Anwendungsbereiche präsentiert werden.
Dokumentieren und Erweitern
An dem Projekttreffen nahmen Vertreter des beauftragten Unternehmens ArcTron 3D GmbH teil. Gemeinsam mit den Projektpartnern vom Planungsverband Buschhaus und der Wirtschaftsregion Helmstedt GmbH wurden die bisherigen Fortschritte sowie die nächsten Entwicklungsschritte diskutiert.
Im Mittelpunkt standen dabei mögliche Erweiterungen des digitalen Modells. Besprochen wurden zusätzliche Funktionen, neue Inhalte und innovative Anwendungen, die den Informations- und Erlebniswert künftig weiter steigern sollen.
Das digitale Landschaftsmodell soll nicht nur die Transformation des Helmstedter Reviers dokumentieren, sondern auch einen modernen Zugang zur Region schaffen. Bürger, Besucher sowie Fachleute sollen künftig die Möglichkeit erhalten, die Entwicklung des Reviers digital nachzuvollziehen und verschiedene Bereiche virtuell zu erkunden.
Beitragsbild: Um ein digitales Bild der Landschaft zu bekommen, haben Mitarbeitende des Unternehmens ArcTron 3D eine Drohne über das Gebiet geflogen. Foto: Landkreis Helmstedt