Geschichten von Mut, Veränderung und dem eigenen Weg stehen im Mittelpunkt eines besonderen Kulturabends in Schöningen. Am Samstag, den 21. März, um 19 Uhr lädt der Kunstförderverein zu der Veranstaltung „Aus der Rolle“ in seine Galerie am Brauhof 12 ein. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Im Zentrum des Abends stehen Erzählungen über Frauen, die sich nicht in vorgegebene Rollen fügen. „Wer hat eigentlich festgelegt, wie Frau zu sein hat?“, fragt Erzählerin Dorothea Nennewitz. In ihren Geschichten begegnen dem Publikum Töchter, Mütter, Geliebte und Ehefrauen, die ihren Platz im Leben behaupten – und zugleich neue Wege gehen. Mal leise, mal mutig, manchmal zart, manchmal kraftvoll.
Geschichten musikalisch begleitet
Begleitet werden die Erzählungen von Musiker Bernd Dallmann. Mit Gitarre, Querflöte, Saxophon und Klarinette schafft er Klangräume, die die Geschichten tragen und erweitern. „Die Musik darf atmen, stolpern und fliegen“, beschreibt Dallmann seinen Ansatz.

Dorothea Nennewitz ist seit vielen Jahren als freiberufliche Erzählerin aktiv und hat unter anderem an der Universität der Künste in Berlin ihr Handwerk gelernt. Mit ihrer lebendigen und humorvollen Art zieht sie ihr Publikum direkt in die Geschichten hinein. Bekannt ist sie auch durch die Veranstaltungsreihe „O-Ton: Erzählkunst im Braunschweiger Land“ sowie durch ein Erzählstück über die Künstlerin und Naturforscherin Maria Sibylla Merian.
Musikalisch ergänzt wird der Abend von Bernd Dallmann, der über viele Jahre in der Berliner Jazzszene aktiv war und mehr als zwei Jahrzehnte Jazzsaxophon an der Städtischen Musikschule Braunschweig unterrichtete. Heute arbeitet er weiterhin als Instrumentalist, Komponist und Arrangeur in verschiedenen Projekten.
Beitragsbild: Dorothea Nennewitz kommt für einen Kulturabend nach Schöningen. Foto: Volker Henties
