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Zugefrorene Seen und Teiche wirken bei winterlichen Temperaturen oft verlockend, daraufzugehen. Das Eis zu betreten, ist lebensgefährlich.

Feuerwehr Helmstedt warnt vor zugefrorenen Seen

Zugefrorene Seen und Teiche wirken bei winterlichen Temperaturen oft verlockend, daraufzugehen. Das Eis zu betreten, ist lebensgefährlich. Davor warnt aktuell die Freiwillige Feuerwehr Helmstedt.

Was auf den ersten Blick stabil erscheint, kann trügerisch sein, warnen die Brandbekämpfer über ihren Sozialen Medien. Eine geschlossene Eisfläche sagt nichts über ihre tatsächliche Tragfähigkeit aus. Schon wenige Schritte auf dem Eis können ausreichen, um einzubrechen.

Eher schauen als anfassen

Das Eis trägt nicht zuverlässig, selbst wenn es mehrere Tage Frost gegeben hat. Strömungen, Pflanzen unter der Wasseroberfläche oder unterschiedliche Wassertiefen sorgen dafür, dass das Eis ungleichmäßig gefriert.

Besonders gefährlich sei die Situation für Kinder und Jugendliche, die das Risiko häufig unterschätzen. Ein Einbruch ins eiskalte Wasser kann innerhalb kürzester Zeit zur Unterkühlung führen. Auch Rettungsversuche durch ungesicherte Helfer enden nicht selten mit weiteren Verletzten.

Die Feuerwehr appelliert daher eindringlich an die Bevölkerung: Zugefrorene Seen, Teiche und andere Gewässer lieber von Wegen aus betrachten.

Beitragsbild: Eisflächen auf Seen sehen sicherer aus, als sie sind. Foto: Stock

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