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Feuerwehrgroßeinsatz in Klein Biewende

Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 14. Januar 2026, 13:52 Uhr

In Klein Biewende läuft gerade ein Großeinsatz der Feuerwehr und Polizei. Die Bergstraße und Schulstraße in dem Ort bei Schöppenstedt sind gesperrt.

Gebrannt wie in Schöningen einige Tage zuvor hatte es nicht. Den Einsatz hatte ein Warnmelder ausgelöst, der wegen einer zu hohen Kohlendioxidkonzentration in der Luft angeschlagen hatte. Grund dafür war ein Problem mit der Heizungsanlage, aus der das Gas in hohen Mengen austrat.

Auf dem Grundstück waren neben der Feuerwehr auch der Rettungsdienst. Foto: Sophie Weinmann

Die beiden Bewohner des Hauses mussten von Rettungskräften behandelt werden. Ein Mann war im Keller in der Nähe der Heizungsanlage bewusstlos geworden und musste ins Krankenhaus. Die Frau konnte vor Ort bleiben.

Feuerwehrgroßeinsatz wegen zu viel CO₂

Im Einsatz sind die Feuerwehren aus Klein Biewende, Remmlingen, Roklum und Schöppenstedt. Vor Ort waren auch zwei Rettungswagen, der Rettungshubschrauber Christoph 30 des ADAC Wolfenbüttel und die Polizei.

In normalen Mengen ist Kohlendioxid, also CO₂, Bestandteil der Luft, die Menschen zum Atmen benötigen. Ist die Konzentration zu hoch, können die Folgen Müdigkeit, Bewusstlosigkeit bis hin zum Tod sein.

Die Feuerwehr lüftete während des Feuerwehrgroßeinsatzes das gesamte Haus und stellte die Heizungsanlage ab. Ein Schornsteinfeger begutachtete die Heizungsanlage und legte die nächsten nötigen Schritte fest, bevor er das Gebäude am Ende freigab, wie der stellvertretende Abschnittsleiter des Landkreise Thomas Böhnke erklärte.

Gibt es neue Informationen, wird der Artikel aktualisiert.

Beitragsbild: Vor Ort sind mehrere Feuerwehrwagen im Einsatz. Foto: Agnes Schönefeld

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