Im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Schöppenstedt stand am 11. April 2026 alles im Zeichen der Notfallmedizin. Eine Gruppe engagierter Einsatzkräfte absolvierte erfolgreich ihre First-Responder-Grundausbildung – und stärkt damit künftig die medizinische Erstversorgung vor Ort.
Unter der Leitung der Notfallsanitäter und Praxisanleiter Sascha Ziesmer und Patrick Kestner wurde nicht nur Theorie vermittelt. Im Mittelpunkt standen vor allem praxisnahe Übungen: Herz-Lungen-Wiederbelebung, Beatmung mit dem Beutel sowie der Umgang mit automatisierten Defibrillatoren und Larynxtuben.
Sicherheit für kritische Situationen
„Unser Ziel ist es, Sicherheit in kritischen Situationen zu schaffen.“ erklärt Ausbilder Sascha Ziesmer. „Die Teilnehmer sollen im Ernstfall schnell und routiniert handeln können.“
Nach intensiven Trainingseinheiten ging es in realitätsnahe Einsatzszenarien. Hier mussten die angehenden First Responder ihr Wissen unter Druck anwenden – mit Erfolg: Alle Teilnehmenden bestanden den Lehrgang.
Parallel dazu lief am Nachmittag die jährliche Pflichtfortbildung für erfahrene Kräfte. In anspruchsvollen Reanimationsübungen hielten sie ihre Kenntnisse auf dem neuesten Stand.
Ein wichtiger Baustein der Ausbildung war die Unterstützung des DRK Rettungsdienstes Wolfenbüttel. Ein professionelles Reanimationsphantom ermöglichte besonders realistische Trainingsbedingungen.
Die frisch ausgebildeten First Responder sind künftig eine wichtige Ergänzung zur Feuerwehrarbeit. Sie überbrücken die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.
Beitragsbild: Während des Kurses übten Feuerwehrleute und First Responder auch die Herz-Druck-Massage. Fotos: Feuerwehr Schöppenstedt
