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Jordi Njoya sorgte kurz vor der Halbzeit abgezockt für die Führung der FSV Schöningen. Foto: FSV Schöningen

FSV Schöningen setzt auf Tempo und junge Spieler

Zuletzt aktualisiert: Freitag, 31. Juli 2026, 15:13 Uhr

Die Sommerpause ist vorbei, die Vorbereitung abgeschlossen. Für die FSV Schöningen beginnt die zweite Saison in der Regionalliga Nord. Nach dem erfolgreichen Klassenerhalt im Vorjahr geht die Mannschaft mit einem deutlich veränderten Kader in die Spielzeit 2026/2027. Trainer Christian Benbennek blickt trotz zahlreicher Veränderungen optimistisch auf die kommenden Monate.

„Unser Ziel ist es, uns in der Liga zu etablieren“, sagt Benbenneck. Nach dem Klassenerhalt in der Premierensaison wolle die Mannschaft den nächsten Schritt machen, ohne dabei unrealistische Erwartungen zu wecken.

Dabei musste die FSV im Sommer einige schmerzhafte Abgänge verkraften. „Wir haben viele Spieler verloren, die tragende Säulen waren“, erklärt der Trainer. Vor allem in der Offensive gab es einen personellen Umbruch. Mit Willi Evseev, Philipp Harant, Shamsu Mansaray und Yannik Möker verließen mehrere Leistungsträger den Verein.

Frischer Schwung, der sich einspielen muss

Die Neuzugänge sollen frischen Schwung bringen. Mit Robin Kölle (SV Drochtersen/Assel), Luca Horn (Sportfreunde Lotte), Ben Fuchs (Eintracht Braunschweig U19) und Torwart Emil Strauß (1. FC Magdeburg) setzt die FSV auf Tempo und Entwicklungspotenzial. Gleichzeitig verlängerten mehrere Stammkräfte wie Max Klump, Tom Luca Winter, Luca Marino und Dimitar Milushev ihre Verträge.

„Wir sind jünger geworden, etwas dynamischer, haben aber an Erfahrung eingebüßt“, sagt Benbennek. Deshalb werde es Zeit brauchen, bis sich die neu formierte Mannschaft gefunden habe. Die gestiegene Geschwindigkeit im Spiel sei bereits erkennbar, nun müsse das Team weiter zusammenwachsen.

Testspiele gegen namhafte Vereine

Mut machen dem Trainer auch die Testspiele gegen den VfL Wolfsburg und den 1. FC Magdeburg. „Es war schön, dass zwei so große Clubs zu uns gekommen sind. Das zeigt, dass sie uns auf dem Schirm haben“, sagt Benbennek.

Zum Saisonauftakt am Samstag, dem 1. August wartet mit dem Gastspiel beim SSV Jeddeloh (Anstoß: 15 Uhr) direkt eine anspruchsvolle Aufgabe auf die Schöninger. „Wir wollen erst einmal einen guten Start hinlegen“, betont Benbennek. Und am Ende der Saison? „Ich hoffe, dass wir sagen können, dass wir uns weiterentwickelt haben und uns über unseren Tabellenplatz freuen.“ Welcher das sein wird, lässt der Trainer bewusst offen.

Beitragsbild: Jordi Njoya war in der vergangenen Saison regelmäßig im Einsatz. Foto: FSV Schöningen

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