Erst sah es nach einem offenen Duell aus, dann folgte der bittere Rückschlag: Die FSV Schöningen musste sich am Samstag vor 350 Zuschauern im Elmstadion dem 1. FC Phönix Lübeck mit 0:3 (0:2) geschlagen geben. Zwei Gegentreffer kurz vor der Halbzeit und ein Platzverweis im zweiten Durchgang machten den Gastgebern einen Strich durch die Rechnung.
FSV erspielt sich Möglichkeiten, bleibt aber ohne Tor
Die Schöninger starteten engagiert und suchten von Beginn an den Weg nach vorn. Vor allem über die Flügel sorgte Max Klump mit seinen Flanken für offensive Akzente. Auch Jordi Njoya und Nils Bremer kamen zu Abschlüssen. Nach Standardsituationen boten sich weitere Möglichkeiten.
Doch der entscheidende Treffer wollte nicht fallen. Stattdessen schlugen die Gäste kurz vor dem Pausenpfiff eiskalt zu.
Zwei Gegentore innerhalb von zwei Minuten
In der 45. Minute brachte Julian Markvoort Phönix Lübeck mit 1:0 in Führung. Die FSV hatte kaum Zeit, den Rückschlag zu verarbeiten. Bereits in der Nachspielzeit erhöhte Jonathan Stöver (45.+2) auf 2:0. Ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt für die beiden Gegentreffer, die den Schöningern eine schwierige Ausgangslage für die zweite Hälfte bescherten.
Rote Karte erschwert die Aufholjagd
Nach dem Seitenwechsel versuchte die FSV, zurück ins Spiel zu finden. Doch in der 65. Minute folgte der nächste Rückschlag: Julian Weigel sah nach einem Foulspiel die rote Karte. Damit mussten die Gastgeber die verbleibende Spielzeit in Unterzahl bestreiten.
Phönix Lübeck nutzte den zusätzlichen Raum und kam zu weiteren gefährlichen Aktionen. Ein Abschluss landete an der Unterkante der Latte, ein weiterer am Pfosten. In der 72. Minute machte Jonathan Stöver schließlich mit seinem zweiten Treffer des Abends zum 3:0 alles klar.
Beitragsbild: Die FSV Schöningen verlor ihr Spiel gegen Phönix Lübeck. Foto: Archiv
