Auch wenn mit 21 absolvierten Partien das Bergfest der Regionalliga Nord passé ist, geht es für die FSV Schöningen doch nach der Winterpause in ein neues Fußballjahr und mit den kommenden 13 Spielen in die heiße Phase dieser Spielzeit – mit positiven Empfindungen und einer wichtigen Vertragsverlängerung. Newsify zieht im Gespräch mit der FSV ein Zwischenfazit vor dem ersten Heimspiel 2026 gegen BW Lohne am 14. Februar.
Positive Grundstimmung mit Tabellenplatz 14
Die FSV belegt zum 21. Spieltag der Regionalliga Nord den 14. Tabellenplatz – ein Zwischenstand, den die Mannschaft durchaus positiv bewertet. Präsident Karsten Kräcker nennt die Gemütslage „hochzufrieden. Nach dem schweren Auftaktprogramm gegen Emden wieder aufgestanden zu sein und sich wichtige Punkte erkämpft zu haben, zeugt von mentaler Stärke von Team und Trainer.“ Der Marketingbeauftrage der Schöninger Gunnar Niemann beschreibt: „Nach schwierigem Start in einer neuen Liga ist Platz 14 kein schlechtes Ergebnis. Mit null Punkten nach fünf Spieltagen hatten uns viele abgeschrieben. Aber die Mannschaft hat sich stabilisiert und einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht. Diese Position ist hart erarbeitet.“

Schöningen hielt und hält an Trainer Benbennek fest und verlängert Vertrag bis 2028
Trainer Christian Benbennek bestätigt und betont auf der eigenen Vereinsseite: „Der Verein ist, anders als viele Gegenbeispiele zeigen, nach der schwierigen Anfangsphase ruhig geblieben. Und der gemeinsame Erfolgt gibt uns Recht.“ Bestes Beispiel für die besonnene Herangehensweise ist das Vertrauen in den Trainer, wie es auch der Kicker online beschreibt: „Die Gesetzmäßigkeiten des Fußballs hätten nach null Punkten aus den ersten fünf Spielen andernorts zur Sehnsucht nach einem neuen Impuls geführt.“ So hat der Verein erst am Montag mit der Vertragsverlängerung mit Coach Benbennek bis 2028 die Weichen für die Zukunft gestellt. „Das bringt Kontinuität und zeigt, dass wir uns gemeinsam auf dem richtigen Weg befinden“ so Benbennek auf der eigenen Vereinsseite.
Auch Kräcker ist voll des Lobes und weiß genau um die Stärken seines sportlichen Leiters: „Christian ist ein absoluter Fachmann, mit dem ich auch persönlich sehr gerne zusammenarbeite. Er hat als Trainer viel Positives dazu beigetragen, dass wir dort stehen, wo wir heute stehen“, so sein Statement auf fsv-schoeningen.com.
Schwere Bedingungen für die Vorbereitung, Testspiele als Standortbestimmung


An der positiven Grundstimmung gilt es nun anzusetzen. Zwar hatte die schwere Witterung die Vorbereitungen etwas erschwert, aber die Spieler haben sich individuell stark gepushed und viel in Indoor-Trainingseinheiten an sich gearbeitet. „Eine solche Vorbereitung ist nicht optimal, aber sie trifft die meisten. Wir haben wie Vagabunden in der ganzen Region in Hallen und auf Kunstrasen jede Trainingschance genutzt“, so Kräcker. Niemann ergänzt: „Auch selbstständig und individuell haben sich die Spieler in zahlreichen Indoor-Trainingseinheiten und im Fitnesscenter stark gepushed.“ Des Weiteren stellt Niemann besonders die Hallenturniere und die drei Testspiele gegen Chemie Leipzig (1:1), Magdeburg II. (2:5) und Babelsberg (2:2) aus der Regionalligastaffel Nordost als vorteilhaft und als „Standortbestimmung“ für die Schöninger Herren heraus. Kräcker: „Die Ergebnisse der Testspiele sind zweitrangig. Wir haben je Halbzeit elf frische Spieler gebracht und sowohl gegen Leipzig als auch Magdeburg geführt.“ Damit konnten die Spieler für die kommenden Begegnungen einige Spielpraxis sammeln.
Wenn auch mit Francis Mbassi ein Abgang zum MTV Wolfenbüttel zu verschmerzen ist, konnten sich doch die neuen Yannik Möker (ausgebildet beim VFL Wolfsburg mit 50 Regionalliga und 90 Drittligaeinsätzen, zuletzt Energie Cottbus) und Maxim Safronow (Lupo-Martini, zuletzt TSV Havelse) zur Mannschaft gesellen und sollen das zentrale Mittelfeld sowie die Offensivabteilung verstärken.


Heimspielauftakt gegen Blau Weiß Lohne am 14. Februar
Und wenn Deutschland am 14. Februar den Valentinstag und Fastnacht feiert, soll bei der FSV das erste Heimspiel des Jahres um 14 Uhr gegen Blau-Weiß Lohne gefeiert werden. Gegen den 16. Der Liga entscheidet sich schon früh, ob sich die FSV von den Abstiegsrängen absetzen kann oder heranrutscht. „Ein Spiel, das man eigentlich gewinnen muss“, so Kräcker, dessen gemeinsames Ziel mit der Mannschaft ist, mindestens drei Teams am Ende hinter sich zu sehen – unabhängig von der Anzahl der Abstiegskandidaten aus Liga 3. Die Mannschaft freut sich zum ersten Heimspiel auf volle Ränge. Dafür stellt die FSV Schöningen erneut ein Dauerkartenangebot zur Verfügung. „Erstmals wird es auch VIP-Dauerkarten für unser VIP-Zelt geben – erhältlich über [email protected]“, wirbt Gunnar Niemann bei der FSV für Regionalliga-Sport in Schöningen zu genießen.


