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Niedersachsen unterstützt den Neubau zweier Stationen der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie in Königslutter.

Fünf Millionen Euro für APZ Königslutter: Neubau nimmt Fahrt auf

Das Land Niedersachsen unterstützt den Neubau der Stationen 81 und 83 der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie (KJP) in Königslutter mit weiteren fünf Millionen Euro.

Den Förderbescheid überreichte Andreas Philippi persönlich an APZ-Geschäftsführer Thomas Zauritz und KJP-Chefärztin Dr. Gabriele Grabowski. Insgesamt umfasst die Förderung 16,5 Millionen Euro aus dem Krankenhaus-Investitionsprogramm des Landes.

Der niedersächsische Gesundheitsminister Andreas Philippi (SPD) freute sich über den positiven Anlass des Besuchs. Er kündigte an, dass nach bislang neun Millionen Euro weitere 7,5 Millionen folgen sollen. „Das Land Niedersachsen wird zu seiner Verpflichtung stehen.“

Bedarf für Station schon jetzt da

Wie dringend der Neubau benötigt wird, machte Geschäftsführer Thomas Zauritz deutlich. „Es ist wichtig, dass die Stationen kommen, denn der Behandlungsbedarf steigt“, erklärte er. „Es ist Druck im Kessel.“

Die Ausführungsplanungen sind nahezu abgeschlossen, die Baustraße ist fertiggestellt, Ausschreibungen laufen. Der Abriss des Altbaus steht kurz bevor. Ende 2027 sollen die neue geschützte Akutstation 81 und die offene Akutstation 83 bezogen werden.

Doch damit nicht genug: Zusätzlich wurde ein Antrag für eine Station für Transitionspsychiatrie gestellt, um junge Patientinnen und Patienten über das 18. Lebensjahr hinaus begleiten zu können. Auch eine neue Klinik für Gerontopsychiatrie ist in Planung. Ziel ist eine zukunftssichere, patientenorientierte Versorgung in der Region – und bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten.

Beitragsbild: Thomas Zauritz zeigte die Pläne für den Neubau. Fotos: AWO Psychiatriezentrum Königslutter

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