Burghard Täger leitet den Geschäftsbereich Ordnung und Verkehr beim Landkreis Helmstedt. Er verantwortet in dieser Funktion auch die Arbeit der örtlichen Jagd- und Waffenbehörde. Täger bittet die Bürger aktuell um Verständnis für längere Wartezeiten bei ihren Anträgen.
Die Abteilung kämpft zurzeit mit einem personellen Engpass. Lange Zeit blieben zwei von drei Stellen in der Behörde unbesetzt. Dadurch stapeln sich nun viele unerledigte Vorgänge auf den Schreibtischen. Die Mitarbeiter können ihren eigenen Anspruch an eine schnelle Erledigung deshalb momentan nicht erfüllen.
Saisonale Spitzen verschärfen die Lage
Zusätzlich zur dünnen Personaldecke steigt die Zahl der Anträge aktuell stark an. Viele Jäger möchten zum jetzigen Zeitpunkt ihre Jagdscheine verlängern lassen. Diese saisonale Welle trifft die Behörde in einer ohnehin schwierigen Phase. Aus diesem Grund bietet die Verwaltung vorerst keine persönlichen Termine an.
Die Behörde bittet die Antragsteller dringend darum, nicht nach dem aktuellen Stand zu fragen. Telefonate und E-Mails kosten die verbliebenen Mitarbeiter viel Zeit. Diese wertvolle Zeit fehlt ihnen dann direkt bei der Bearbeitung der eigentlichen Anträge. Die Verwaltung möchte die Rückstände konzentriert abbauen.
Hoffnung auf Besserung
Burghard Täger sieht jedoch bereits Licht am Ende des Tunnels. Eine neue Mitarbeiterin lernt gerade die Aufgaben in der Jagd- und Waffenbehörde kennen. Für die dritte noch offene Stelle läuft bereits das offizielle Verfahren für die Bewerbungen. Sobald das Team wieder komplett arbeitet, wird sich die Situation für die Bürger entspannen.
Beitragsbild: Die örtliche Jagd- und Waffenbehörde des Landkreises Helmstedt ist aktuell ausgelastet. Foto: Stock
