Am Samstag, den 30. Mai, übten die Freiwilligen Feuerwehren Schöppenstedt und Schöningen gemeinsam für den Ernstfall. Auf dem Gelände der ehemaligen Realschule „Eule“ in Schöppenstedt probten sie, was im Krisenfall zu tun ist und wie eine Zusammenarbeit aussehen kann.
Das angenommene Einsatzszenario lautete B3Y – Brand mit Menschenleben in Gefahr. Dabei mussten die Einsatzkräfte eine komplexe Lage bewältigen, bei der sowohl die Brandbekämpfung als auch die Menschenrettung im Fokus standen.



Insgesamt waren rund 60 Feuerwehrkameraden aus den beiden beteiligten Wehren im Einsatz. Zwei Feuerwehrzüge waren eingesetzt.
Große Übung mit mehreren Statisten
Martin Kunert, Sascha Ziesmer, Stefan Fricke sowie Detlef Krügel hatten die Übung vorbereitet. Die Wehren vor Ort leiteten die Ortsbrandmeistern Hilmar Umbach und Jan Kienast.

Während der Übung konnten die Einsatzkräfte ihre Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg intensiv trainieren. Insbesondere die Koordination der Einsatzabschnitte, die Kommunikation zwischen den Einheiten sowie die Menschenrettung aus dem Gebäude standen im Mittelpunkt der Ausbildung.
Die Verantwortlichen zeigten sich mit dem Verlauf der Übung sehr zufrieden. Sie dankten allen teilnehmenden Kameraden, den eingesetzten Statisten sowie dem Organisationsteam, das für die Vorbereitung und Durchführung verantwortlich war.
Solche gemeinsamen Übungen sind laut Feuerwehr Schöppenstedt ein wichtiger Bestandteil der Aus- und Fortbildung, um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren zu erhalten und die Zusammenarbeit bei größeren Schadenslagen weiter zu stärken.
Beitragsbild: Die Feuerwehren aus Schöppenstedt und Schönigen haben gemeinsam in der alten Realschule geübt. Fotos: Feuerwehr Schöppenstedt
