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Geschäftsstelle des Ackerbauzentrums in "Alter Schmiede" eröffnet

Geschäftsstelle des Ackerbauzentrums in „Alter Schmiede“ eröffnet

Zuletzt aktualisiert: Freitag, 14. August 2026, 11:41 Uhr

Das Ackerbauzentrum Niedersachsen entsteht seit wenigen Jahren auf der Burg Warberg im Landkreis Helmstedt. Auf dem Burggelände wurde die „Alte Schmiede“ zur Geschäftsstelle des Ackerbauzentrums und des Trägervereins Netzwerk Ackerbau Niedersachsen (NAN) e.V. umgebaut. Am 13. August 2026 fand die feierliche Eröffnung statt.

Unterstützung durch die Strukturförderung

Vor über 80 geladenen Gästen dankte der Vorstandsvorsitzende des NAN, Volker Hahn, der Strukturkommission im Landkreis Helmstedt für die Unterstützung bei der finanziellen Förderung der Baumaßnahmen. Diese wurde über den Bund und das Niedersächsische Wirtschaftsministerium aus den Strukturfördermitteln, den sogenannten „Kohlemillionen“, zur Verfügung gestellt. Die Finanzmittel unterstützen die ehemaligen Tagebauregionen bei der wirtschaftlichen Weiterentwicklung.

Geschäftsstelle des Ackerbauzentrums in "Alter Schmiede" eröffnet
Rund 80 geladene Gäste waren bei der feierlichen Eröffnung der neuen Geschäftsstelle des Ackerbauzentrums Niedersachen anwesend. Foto: NAN/S. v. Davier

Thomas Klein, Geschäftsführer der Strukturkommission und der Wirtschaftsregion Helmstedt gratulierte dem NAN: „Ich freue mich sehr, dass durch den Einsatz der Strukturfördermittel mit dem Umbau der Alten Schmiede nun ein erstes Projekt final umgesetzt wurde. Damit schaffen wir die Voraussetzungen, um die Geschäftsstelle des NAN und das Ackerbauzentrum Niedersachsen im Landkreis Helmstedt langfristig zu etablieren.“

Investitionen in „Steine und Köpfe“

Volker Hahn dankte auch dem Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, vertreten durch Staatssekretärin Frauke Patzke, für die Förderung der inhaltlichen Arbeit des Ackerbauzentrums. „Die gleichzeitige Investition in ‚Steine und Köpfe‘ hilft uns sehr dabei, die Herausforderungen eines nachhaltigen Ackerbaus zu bearbeiten“, so Hahn.  

Ein festes Zuhause für innovative Ideen

Frauke Patzke, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: „Mit der neuen Geschäftsstelle des Ackerbauzentrums Niedersachsen geben wir dem gemeinsamen Engagement für einen innovativen Ackerbau ein festes Zuhause. Dass dieses Zuhause eine alte Schmiede auf Burg Warberg ist, passt dabei besonders gut: Hier wurde einst in einem Handwerk mit Feuer gearbeitet – heute wollen wir hier gemeinsam Ideen schmieden, Wissen zusammenbringen und Lösungen für die Zukunft entwickeln.

Geschäftsstelle des Ackerbauzentrums in "Alter Schmiede" eröffnet
Die umgebaute „Alte Schmiede“ ist die neue Heimat der Geschäftsstelle des Ackerbauzentrums Niedersachsen. Foto: NAN/S. v. Davier

Gemeinsam für einen zukunftsfähigen Ackerbau

Niedersachsen ist ein starkes Ackerbauland. Damit das so bleibt und wir auch künftig eine sichere und regionale Versorgung mit Lebensmitteln gewährleisten können, müssen wir unseren Ackerbau konsequent an die Folgen des Klimawandels anpassen. Dafür brauchen wir Innovation, Praxisnähe und den offenen Austausch zwischen Landwirtschaft, Wissenschaft, Beratung, Wirtschaft und Politik.

Das Ackerbauzentrum bringt genau diese Kräfte zusammen. Es leistet damit einen bedeutenden Beitrag zur Ernährungssicherheit und einem leistungsfähigen Ackerbau, der fit für die Zukunft ist. Die Einweihung der neuen Geschäftsstelle ist deshalb mehr als die Eröffnung eines Gebäudes – sie ist ein sichtbares Zeichen für unseren gemeinsamen Aufbruch in eine nachhaltige und zukunftsfähige Landwirtschaft.“

Beitragsbild: v. l.: A. Jordan (MdB), J. Domeier (MdL), G. Schwetje, S. Hunze, J.-F. Osterthun, T. Klein, J. Fricke, A. Weber, F. Patzke, H. Frhr. von Münchhausen. Foto: NAN/S. v. Davier

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