Die Sanierung der Landesstraße 623 zwischen Bahnhof Jerxheim und Beierstedt zieht sich deutlich länger hin als geplant. Seit September 2024 wird die Ortsdurchfahrt in mehreren Abschnitten grundhaft erneuert. Fahrbahn, Gehwege sowie Regen- und Schmutzwasserleitungen werden zwischen den Orten bei Schöningen komplett überarbeitet.
Auch der Energieversorger Avacon nutzt die offenen Gräben, um seine Versorgungsleitungen zu modernisieren. Einige Teilbereiche sind zwar bereits fertig, doch das Gesamtprojekt steht nun vor einer massiven Verzögerung.
Geplantes Ziel Ende 2025 nicht erreichbar
Ursprünglich sollte die Baustelle Ende 2025 Geschichte sein. Doch daraus wird nichts. Grund dafür sind schwierige Bodenverhältnisse und zusätzliche Arbeiten an den Leitungen, die erst während des Baufortschritts sichtbar wurden.
„Diese unerwarteten Herausforderungen machen eine Verlängerung des Bauzeitraums unvermeidlich“, so die Landesbehörde. Man rechne inzwischen „mit einer Fertigstellung zur Mitte des Jahres 2026“, heißt es weiter.
Für Anwohner und Pendler bedeutet das: weiter Geduld haben. Die bekannte Umleitung über Jerxheim und Beierstedt bleibt bestehen – in beide Fahrtrichtungen. Das sorgt bereits jetzt für längere Wege, gerade zu den Stoßzeiten.
Baumaßnahmen nötig
Trotz aller Unannehmlichkeiten betont die Behörde den langfristigen Nutzen der Maßnahme. „Wir wissen, wie belastend eine so lange Bauzeit ist“, erklärt die Behörde. „Gleichzeitig schaffen wir hier eine Infrastruktur, die für viele Jahre zuverlässig funktionieren wird.“
Die Verantwortlichen bitten deshalb alle Verkehrsteilnehmer, Gewerbetreibenden und Anwohner weiterhin um Verständnis – auch wenn die Großbaustelle das Ortsbild noch länger prägen wird.
Beitragsbild: Die Baustelle dauert wesentlich länger als geplant. Foto: Stock
