Die Transformation im Helmstedter Revier soll künftig digital erlebbar werden. Im Projekt „Digitales Landschaftsmodell“ werden die Planungen dafür konkret, wie die Wirschaftsregion mitteilt. Ende Februar trafen sich Vertreter der Wirtschaftsregion Helmstedt GmbH, des Planungsverband Buschhaus sowie des beauftragten Unternehmens ArcTron 3D GmbH zu einem ersten Workshop in Helmstedt.
Das Ziel ist ambitioniert: Die Entwicklung der ehemaligen Braunkohleregion soll anschaulich dargestellt werden – von der historischen Landschaft bis zu künftigen Perspektiven. Gleichzeitig soll das Modell Planungs- und Vermarktungsprozesse unterstützen.
Details und Anforderungen an Programm definiert
Im Workshop wurden Darstellungsformen, inhaltliche Schwerpunkte und die Struktur des digitalen Modells diskutiert. Besonders im Fokus standen unterschiedliche Zielgruppen: Bauplaner, Investoren, Bildungseinrichtungen und die interessierte Öffentlichkeit.
„Ich freue mich sehr, dass wir nun in die konkrete Umsetzungsphase starten“, sagt Projektkoordinatorin Leonie Franetzki von der Wirtschaftsregion Helmstedt. Erste Visualisierungen hätten bereits gezeigt, wie greifbar das Vorhaben werden könne.

Im Anschluss ging es direkt ins Gelände. Gemeinsam verschafften sich die Projektbeteiligten einen Eindruck von Flächen, Infrastruktur und Entwicklungsarealen. Die Eindrücke aus der Region sollen nun in die weitere technische Ausarbeitung einfließen.
In den kommenden Monaten wird das digitale Landschaftsmodell Schritt für Schritt konkretisiert. Ziel bleibt es, den tiefgreifenden Strukturwandel im Helmstedter Revier künftig virtuell und interaktiv erfahrbar zu machen.
Beitragsbild: Der Lappwaldsee soll auch Teil der digitalen Darstellung werden. Fotos: Wirtschaftsregion Helmstedt
