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Beim AGT O-Marsch in Hemkenrode stand nicht nur der sportliche Wettkampf im Mittelpunkt. Die Veranstaltung ein Jubiläum.

Hemkenroder First Responder feiern zehnjähriges Bestehen

Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 27. Mai 2026, 09:14 Uhr

Beim AGT O-Marsch in Hemkenrode stand nicht nur der sportliche Wettkampf im Mittelpunkt. Die Veranstaltung bot zugleich den passenden Rahmen für ein Jubiläum: Die First-Responder-Gruppe der Feuerwehr feiert ihr zehnjähriges Bestehen.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2016 unterstützen die ehrenamtlichen Einsatzkräfte den Rettungsdienst bei medizinischen Notfällen. Gerade im ländlichen Raum können die ersten Minuten entscheidend sein – und genau dort setzen die First Responder an.

Wie wichtig die schnelle Hilfe ist, zeigte sich auch im vergangenen Jahr. Durch das schnelle Eingreifen der Gruppe konnte bei einem Einsatz ein Menschenleben gerettet werden. Für viele Mitglieder sei dies ein prägender Moment gewesen, der die Bedeutung ihres Ehrenamtes noch einmal verdeutlicht habe.

Unterstützung für die First Responder

Zum Jubiläum erhielt die Gruppe nun Unterstützung aus dem eigenen Ort. Der Ortsrat Hemkenrode spendete einen neuen automatisierten externen Defibrillator (AED) im Wert von rund 2500 Euro. Eigentlich sollte das Gerät beim AGT O-Marsch offiziell übergeben werden. Wegen Lieferverzögerungen erfolgte die Übergabe zunächst symbolisch. Mittlerweile ist der neue AED jedoch im Einsatz.

„Die First Responder leisten seit zehn Jahren einen unschätzbaren Beitrag für die Sicherheit in unserem Ort“, betonte Ortsbürgermeisterin Anja Hantelmann (CDU). Sie kennt die Arbeit der Gruppe aus eigener Erfahrung, denn auch sie gehört selbst zu den ehrenamtlichen Helfern.

Keine Förderung von der Gemeinde

Gruppenleiter Maximilian Herms sieht in der neuen Ausstattung einen wichtigen Fortschritt. „Mit dem jetzt beschafften Gerät sind wir kompatibel mit dem Rettungsdienst. Das erleichtert die Zusammenarbeit im Einsatz erheblich“, erklärte er.

Auch Ortsbrandmeister Tobias Breske hob die Bedeutung der Unterstützung hervor. Die First Responder würden von der Gemeinde keine finanzielle Förderung erhalten, da ihre Arbeit nicht zu den originären Aufgaben der Feuerwehr zähle. Umso wichtiger sei die langjährige Unterstützung durch den Ortsrat.

Beitragsbild: v.l. Ortsbrandmeister Tobias Breske, der First-Responder Gruppenleiter Maximilian Herms und Ortsbürgermeisterin Anja Hantelmann. Foto: privat

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