Der Landkreis Helmstedt hat seine Einsatzkräfte mit moderner Technik verstärkt: Ein neuer Einsatzleitwagen 2 (ELW2) steht ab sofort für große Schadenslagen und Kriseneinsätze bereit. Das rund elf Meter lange Spezialfahrzeug basiert auf einem MAN-Lkw, leistet 400 PS und bringt etwa 19 Tonnen auf die Waage.
Im Inneren verbirgt sich eine voll ausgestattete mobile Einsatzzentrale. Ein Besprechungsraum, ein separater Funkbereich sowie insgesamt 13 Arbeitsplätze bieten optimale Bedingungen für die Einsatzleitung. Dank eigener Stromversorgung, moderner Funk-, Mobilfunk- und Satellitentechnik kann der ELW2 unabhängig von externer Infrastruktur betrieben werden. Besonders auffällig: Zwei hydraulisch ausfahrbare Seitenteile vergrößern den Innenraum deutlich.

Moderne Technik für Einsätze der Feuerwehr
„Es ist schon beeindruckend, welche Technik heute möglich und in diesem Fahrzeug verbaut worden ist“, sagte Landrat Gerhard Radeck (CDU). „Einerseits freut man sich über diese Möglichkeiten, aber andererseits hoffen wir alle eigentlich, dass wir keine Schadenslagen erleben müssen, in denen wir dieses Fahrzeug dann wirklich brauchen.“

Die Anschaffung hat eine längere Vorgeschichte. Rund 1,4 Millionen Euro hat der Landkreis investiert. „Die Planung für dieses Fahrzeug läuft schon einige Jahre und war sehr sorgfältig“, erklärte Erster Kreisrat Torsten Wendt (CDU). „Aber das ist auch erforderlich, um in größeren Krisenlagen angemessen, schnell und unabhängig handeln zu können.“
Auch bei der Feuerwehr kommt das neue Fahrzeug gut an. „Der entscheidende Vorteil dieses ELW2 für uns im Einsatz ist, dass wir dort ortsunabhängig die komplette Einsatzleitung unterbringen können“, betonte Kreisbrandmeister Maik Wermuth.

Beitragsbild: Landrat Gerhard Radeck, Kreisbrandmeister Maik Wermuth und erster Kreisrat Torsten Wendt freuen sich über die Anschaffung. Fotos: Landkreis Helmstedt
