Der Streit um den ungewöhnlich hohen Wasserverbrauch auf dem Sportgelände des SV Wendessen ist aufgearbeitet. Nach gemeinsamen Prüfungen von Verein, Stadtverwaltung und Stadtwerken Wolfenbüttel steht fest: Weder die Wasserleitungen noch die Zähler weisen Mängel auf. Auch Messfehler konnten ausgeschlossen werden.
In den Jahren 2024 und 2025 war auf dem Sportgelände zeitweise deutlich mehr Wasser verbraucht worden als in den Vorjahren. Die Folge waren eine hohe Nachzahlung sowie deutlich gestiegene Abschläge für den Verein. Das hatte beim SV Wendessen für erhebliche finanzielle Sorgen gesorgt.
Eine umfassende Untersuchung vor Ort brachte nun Klarheit. Das Wasser sei nachweislich geliefert und auf dem Sportgelände verbraucht worden, teilen die Beteiligten mit. „Vor diesem Hintergrund ist die Leistung und die Rechnung der Stadtwerke korrekt und nicht zu beanstanden“, erklären die Geschäftsführer der Stadtwerke Wolfenbüttel, Vera Steiner und Ingo Schultz.
Unterstützung durch Spenden und Hilfe von Stadtwerken
Inzwischen hat sich die finanzielle Lage des Vereins jedoch spürbar entspannt. Eine vom SV Wendessen gestartete Spendenaktion brachte 7.000 Euro ein. Zusätzlich erstatteten die Stadtwerke 5.800 Euro an bereits geleisteten Vorauszahlungen zurück, nachdem sich der Wasserverbrauch in den vergangenen Monaten wieder auf ein normales Niveau eingependelt hatte.
„Mich freut es sehr, dass der SV Wendessen von der finanziellen Sorge entlastet ist und nunmehr wieder befreit seine tolle Vereinsarbeit fortsetzen kann“, sagt Erster Stadtrat Thorsten Drahn.
Damit konnte die Situation in enger Zusammenarbeit zwischen Verein, Stadt und Stadtwerken entschärft werden. Nun richtet sich der Blick nach vorn. Ziel aller Beteiligten ist es, ähnliche Probleme künftig zu vermeiden.
„Wir sind erst einmal froh über die eingetretene Entspannung und wollen eine solche Problematik in Zukunft natürlich unbedingt vermeiden“, betont der Vorsitzende des SV Wendessen, Hendrik Weber. „Daher gehen wir nunmehr in den finalen Austausch mit der Verwaltung und den Stadtwerken“, so Weber weiter.
Beitragsbild: Die Lage beim SV Wendessen hat sich wieder entspannt. Foto: Stock
