Die schnelle Rückholung des mittelaktiven Atommülls aus der Asse stand im Mittelpunkt der Jahresmitgliederversammlung von aufpASSEn e.V.. „In rund 1300 Fässern auf der 511-Meter-Sohle lagert mehr als die Hälfte der Radioaktivität der gesamten Asse“, heißt es aus dem Vereins. Die Mitglieder fordern, diese Gebinde vorrangig und so zügig wie möglich zu bergen.
Neben dem Thema Atommüll war auch die Archivplanung ein wichtiger Tagesordnungspunkt. Das geplante Archiv soll die von engagierten Bürgern über Jahrzehnte gesammelten Materialien zur Asse bewahren und dauerhaft zugänglich machen.
Besuch von Bürgermeistern aus der Region bei aufpASSEn
Bürgermeister Horst Rollwage (CDU) aus Remlingen und Thorsten Ruppelt (CDU) aus Vahlberg nahmen ebenfalls an der Versammlung teil.
Der alte Vorstand wurde bei der Versammlung in seinen Ämtern bestätigt. Auf dem beigefügten Foto sind die Vorstandsmitglieder zusammen mit den beiden Bürgermeistern zu sehen.
Die Mitglieder von aufpASSEn e.V. sehen in der vorrangigen Bergung des mittelaktiven Atommülls nicht nur einen wichtigen Schritt für die Sicherheit der Region, sondern auch für die langfristige Transparenz und Nachvollziehbarkeit im Umgang mit den Asse-Resten.
Beitragsbild: von links: Axel Steinmann, Udo Stünkel, Ursula Kleber, Thorsten Ruppelt,
Heike Wiegel, Horst Rollwage. Foto: AufpASSEn
