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Die Station 12 setzt ihren Fokus "auf das wertvollste Gut in jeder Krise", wie die Organisatoren es beschreiben. An der Station dreht sich alles um den Menschen selbst und seine individuellen Stärken.

Jeder kann anpacken – Notfallexpedition zeigt Kompetenzen

In Notsituationen fallen die Reaktion eines jeden sehr unterschiedlich aus. Viele Wissen gar nicht, was man überhaupt können muss, um im Notfall adäquat zu reagieren.

Während der „Notfall-Expedition“ in Schöppenstedt vermitteln verschiedene Akteure, wie man sich am besten auf Krisen vorbereitet. Während die Organisatoren die Veranstaltung vorbereiten, stellt Newsify die verschiedenen Stationen vor.

Die Station 12 setzt ihren Fokus „auf das wertvollste Gut in jeder Krise“, wie die Organisatoren es beschreiben. An der Station dreht sich alles um den Menschen selbst und seine individuellen Stärken.

Unter dem Leitgedanken „Notfallkompetenzen entdecken – im Notfall kannst Du mehr als Du denkst“ lädt das Team der AWO-Freiwilligenagentur Elm-Asse die Besucher an Station 12a dazu ein, in einem spielerischen Dialog über ihre eigenen Fähigkeiten zu erfahren.

Kompetenzen herausfinden und erweitern

In persönlichen Gesprächen gehen sie der Frage nach, mit welchen Fähigkeiten sich jeder Einzelne im Ernstfall einbringen kann und an welchen Stellen man sich die Ergänzung durch die Kompetenzen anderer wünscht. Sie sammeln die Ergebnisse dieser Erkundungstour an einer großen Symbolwand.

Diese soll gleichzeitig als Basis für ein wachsendes Netzwerk aus Ehrenamtlichen dienen soll. Wer möchte, kann hier direkt dokumentieren, dass er bereit ist, im Krisenfall Teil dieser starken Gemeinschaft zu sein.

Eng verknüpft mit dieser Entdeckungsreise ist der Bereich 12b, der sich unter dem einfühlsamen Titel „Wenn die Seele Purzelbäume schlägt – Hilfe aus der Resilienz-Schatzkiste“ der psychischen Widerstandskraft widmet.

Hier will das Team verdeutlichen, dass Vorsorge auch bedeutet, das seelische Gleichgewicht in stürmischen Zeiten zu bewahren. Parallel dazu vermitteln sie Einblicke in die Gesprächsführung mit stressbelasteten Personen. Ziel ist es, den Besuchern Sicherheit im Umgang mit Mitmenschen zu geben, die sich in einer emotionalen Ausnahmesituation befinden.

Ein weiterer wesentlicher Pfeiler der Station ist die Vermittlung von praktischen Fähigkeiten im Umgang mit starken Gefühlen. Der Notfallseelsorger Lothar Stempin macht darauf aufmerksam, wie man eine beginnende Angst- oder Panikattacke bei sich oder anderen frühzeitig erkennt und angemessen darauf reagiert.

Um das Verständnis für diese Ausnahmezustände zu vertiefen, wird zudem anschaulich erklärt, was eine Krise im menschlichen Erleben eigentlich auslöst. Dabei kommen auch moderne Präsentationsformen zum Einsatz, um das Wissen greifbar zu machen.

Beitragsbild: Das Team hinter der Station 12 kommt von der AWO-Freiwilligenagentur. Foto: privat

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