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Ein Gruppenbild der anderen Art: Das Zeltlager als 2026 von oben

25. Jugendzeltlager: 8 Tage voller Action

Auch wenn wohl noch nie eine Ausgabe des Jugendzeltlager im Freibad am Elm „normal“ war, zum 25. Jubiläum hatten sich alle beteiligten nochmal besonders ins Zeug gelegt. Acht Tage voller Programm, Action und neuen Erlebnissen standen vor den Jugendlichen aus den acht Jugendfeuerwehren der Gemeinde, aus Veltheim, der DLRG-Jugend sowie den Gästen aus Kolaczkowo (Polen). Gemeindejugendfeuerwehrwart Jens Hauffe konnte über 200 Teilnehmer begrüßen, die eine wunderschöne Lagerwoche voller Highlights erlebten. Hier ein kleiner Überblick…

Aufbau, Ehrungen und legendäre Wasserwand

Jedes Jahr das Besucher-Highlight: Die Wasserwand
Jedes Jahr das Besucher-Highlight: die Wasserwand.

Bereits zwei Tage vor dem offiziellen Beginn bauten die Betreuer das gesamte Camp, vielleicht sollte man sogar sagen die „Campstadt“, auf. Neue Gesichter wurden besser kennengelernt bei von Jette Achtert organisierten Spielen. Viele von ihnen nehmen sich wie selbstverständlich für dieses Jugendzeltlager ihren Urlaub. Am Samstag vorvergangener Woche folgten die Jugendlichen ihren Betreuern in das Camp und bezogen die Zelte. Sonntag wurde das Lager in Anwesenheit der geladenen Gäste feierlich eröffnet. In diesem Rahmen bekam jeder Teilnehmer ein T-Shirt mit der Aufschrift „Gemeinsam stark für unsere Zukunft“ überreicht . Möglich gemacht hat dies das Deutsch-Polnische Jugendwerk DPJW, welches den Austausch fördert.

Eine besondere Wertschätzung erfuhren darüber hinaus Detlef Kaatz, Jan-Rico Grobe und Tobias Franke, welche im Namen von Polens Feuerwehrpräsident die bronzene Verdienstmedaille erhielten. Manfred Garske, Jens Hauffe, Frank Denecke, Reiner Lemm, Sören Denecke und Michael Gorek durften sich sogar über die Ehrung in Silber freuen. Beim Besuchertag wimmelte es im Anschluss vor Gästen zwischen Popcorn, Glitzertatoos und Slush-Eis. Der krönende Abschluss: Die legendäre Wasserwand im und um das Freibad-Becken.

Schwimmabzeichen, Menschenkicker und Zeitkapsel

Montag und Dienstag starteten das 4-Gewinnt sowie das Wikingerschach-Turnier vom Jugendzeltlager. Der Deutsch-Polnische Austausch lief auf Hochtouren und eine Gruppe besuchte das Besucherbergwerk Rammelsberg. Beim von Dominik Birkenfeld organisierten „Arschbomben-Contest“ zeigten Jugendliche, wie auch Betreuer, ihr Können und ihre Kreativität vom 1er-, 3er- und 5er-Brett. Die Nachtwanderung wurde von einem intensiven, den Altersgruppen angepassten, Programm begleitet.

Die Besuchergruppe vor dem Eingang zum Besucherbergwerk Rammelsberg
Die polnische Besuchergruppe vor dem Eingang zum Besucherbergwerk Rammelsberg.

Mittwoch und Donnerstag wurde wieder untergetaucht, dieses Mal allerdings beim Tauchkurs in Sprungturmbecken. Parallel hat die DLRG über die Tage hinweg zahlreiche Schwimmabzeichen abgenommen. Teamgeist haben die Jugendlichen beim großen „Menschenkicker“ gezeigt. Am Donnerstag zogen die Jugendlichen durch Hemkenrode und Destedt und absolvieren an sechs Stationen eine Rallye. Freitag war auch schon wieder der letzte volle Tag erreicht. Nachdem die Finale im 4-Gewinnt und Wikingerschach gespielt waren, konnten Hauffe und sein Team die Sieger verkünden. Ebenso wurde gemeinsam eine Zeitkapsel, gefüllt mit Erinnerungen aus diesem Zeltlager, vergraben. Nachdem die unermüdliche Küchencrew ein letztes Abendbrot serviert hatte, folgte der würdige Abschluss in der Abschlussdisco. Am Samstag hieß es: „Auf Wiedersehen, bis in zwei Jahren“. Nach wenigen Stunden Abbau verrieten nur noch die Spuren im Gras, welch ein großartiges Spektakel der Freundschaft und des gemeinsamen Spaßes über Alters- und Landesgrenzen hinweg hier getobt hatte.

Jens Hauffe (2. v.l.) und Stellvertreterin Jette Achtert (1. v.r.) mit Nele Sipply und Daniel Löwen (Klein Schöppenstedt) und dem von Nele gestalteten Zeltlager-2026-Schild
Jens Hauffe (2. v.l.) und Stellvertreterin Jette Achtert (1. v.r.) mit Nele Sipply und Daniel Löwen (Klein Schöppenstedt) und dem von Nele gestalteten Jugendzeltlager-2026-Schild.
Eine Zeitkapsel voller Erinnerungen, bestimmt für eine künftige Zeltlager-Generation, wurde gemeinsam vergraben und mit einem Findling bedeckt
Eine Zeitkapsel voller Erinnerungen, bestimmt für eine künftige Jugendzeltlager-Generation, wurde gemeinsam vergraben und mit einem Findling bedeckt.

Beitragsbild: Ein Gruppenbild der anderen Art: Das Jugendzeltlager als 2026 von oben. Foto: Gemeindejugendfeuerwehr Cremlingen, A. Lattenstein.

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