Eine Stadt aus tausenden bunten Steinen, dampfende Züge, startende Flugzeuge und geschäftiges Treiben auf der Baustelle: Am Nikolauswochenende verwandelte sich das Jugendfreizeitzentrum Wolfenbüttel in eine riesige Lego-Welt. Mehr als 60 Grundschulkinder aus verschiedenen Schulen der Stadt bauten dort gemeinsam an einer fantasievollen Mini-Metropole.
Organisiert wurde das Projekt von Franziska Sorokin, Hannah Döring und Isabella Melias. Die drei Schülerinnen des Gymnasiums im Schloss setzten die Aktion im Rahmen ihres Seminarfachs „Balu und Du“ um. Unterstützung erhielten sie von der Kreis- und Stadtjugendpflege Wolfenbüttel sowie zahlreichen Helfern.
Die Organisatoren bereiteten schon vor Aktionsstart viel vor. Sie schraubten meterlange Grundplatten zusammen, Eisenbahnstrecken verlegt und packten unzählige Kisten mit Lego-Steinen, Figuren und kompletten Bausätzen aus. Als die Kinder am Nikolaustag um 14 Uhr eintrafen, füllte sich der große Saal schnell mit ersten Häusern, Fahrzeugen und Bahnhöfen.


Eigene Stadt gemeinen aufgebaut
Gebaut wurde alles, was zu einer Stadt dazugehört. Wohnhäuser entstanden neben Polizei- und Feuerwachen, ein Stadion wuchs in die Höhe, dazu kamen ein Flugplatz, Geschäfte und sogar eine Raumstation. Besonders gefragt waren Sets mit Zügen, Flugzeugen und Baumaschinen. Wer zwischendurch eine Pause brauchte, konnte sich im Spielraum des Jugendfreizeitzentrums austoben.
„Es war großartig zu sehen, wie konzentriert, kreativ und mit welcher Begeisterung die Kinder stundenlang gebaut haben“, berichtet Isabella Melias. Sie ergänzt, dass am Ende des ersten Tages zwar alle erschöpft gewesen seien, aber dennoch voller Motivation, das Projekt am Sonntag fortzusetzen.



Und genau das geschah. Am zweiten Tag wagten sich viele Kinder an größere und anspruchsvollere Sets. Die Lego-Stadt wuchs weiter, eine Großbaustelle wurde durch einen riesigen Kran ergänzt. Gleichzeitig entschieden sich immer mehr Kinder dafür, ganz frei zu bauen und ihre Stadt mit Figuren, Bäumen und Blumen zum Leben zu erwecken. Das Ergebnis: eine farbenfrohe, detailreiche Landschaft, die bei allen Beteiligten für Staunen sorgte.
Positives Feedback auf Lego-Projekt von Teilnehmenden und Eltern
„Wir haben unglaublich positives Feedback von Kindern und Eltern bekommen“, sagt Franziska Sorokin. Trotz des anstrengenden Wochenendes habe es sich gelohnt, die Begeisterung der Kinder zu erleben.
Ein besonderer Dank gilt den vielen Unterstützern. „Ohne die Helferinnen und Helfer wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen“, betont Hannah Döring. Sie halfen nicht nur beim Bauen, sondern sorgten auch für Verpflegung, suchten passende Teile heraus und packten am Ende hunderte Lego-Sets wieder sorgfältig ein.
Beitragsbild: Die Kinder wurden bei dem Lego-Projekt kreativ. Fotos: Gymnasium am Schloss Wolfenbüttel
