Die Straßen in Königslutter am Elm sollen künftig wieder früher beleuchtet werden, teilt der Bürgermeister mit. Der Verwaltungsausschuss der Stadt hat am Dienstag, den 25. August 2026, beschlossen, die bisherige Einschaltverzögerung von 60 auf 15 Minuten zu reduzieren.
Hintergrund sind zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung. Bürger hatten im Rathaus insbesondere ein eingeschränktes Sicherheitsgefühl angesprochen. Gleichzeitig berücksichtigte der Ausschuss in der Diskussion die Bedeutung von Energieeinsparungen.
Einschaltverzögerung der Straßenlaternen deutlich kürzer
Die Änderung soll zeitnah umgesetzt werden. Damit müssen Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer künftig nicht mehr eine volle Stunde nach Beginn der Dämmerung auf die Straßenbeleuchtung warten.
Bürgermeister Alexander Hoppe dankte den Bürgern für ihre Rückmeldungen. Auch nach dem aktuellen Beschluss seien weitere Anpassungen grundsätzlich möglich.
Nicht nur bei Straßenlaternen setzt die Stadt auf ihre Einwohner: Bei der kommunalen Wärmeplanung setzt die Stadt auf die Bürger Königslutters.
Nachtabschaltung bleibt Thema für 2027
Eine grundsätzliche Entscheidung über die nächtliche Beleuchtung vertagte der Verwaltungsausschuss zunächst. 2027 berät der Ausschuss gemeinsam mit den dann neu gewählten Ortsräten beziehungsweise Ortsvorstehern und dem neuen Stadtrat, ob die Beleuchtung nachts zeitweise komplett abgeschaltet werden kann.
Alternativ könnten einzelne Laternen ausgeschaltet werden. Kreuzungsbereiche, Fußgängerüberwege und Ampelbereiche sollen davon ausgenommen bleiben.
Energie sparen bleibt Herausforderung
Die Stadt verweist zugleich auf die bereits umgesetzten Energiesparmaßnahmen. Die Straßenbeleuchtung wurde vor einigen Jahren mit Unterstützung eines Förderprogramms auf energiesparende Natrium-Dampflampen umgestellt. Bei defekten Lampen und neuen Laternen kommt inzwischen LED-Technik zum Einsatz.
Ein vollständiger Austausch der bestehenden Beleuchtung ohne Förderung wäre für die Stadt allerdings wirtschaftlich nicht darstellbar. Ob künftig erneut Fördermittel genutzt werden können, will die Stadt prüfen.
Beitragsbild: Die Stadt arbeitet daran, dass die Straßenlaternen früher angehen. Foto: Stock
