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Es war ein Handballabend, der alles bot, was ein Spitzenspiel ausmacht: Tempo, Emotionen und eine prall gefüllte Halle.

MTV Braunschweig überwintert trotz Niederlage auf Rang drei

Zuletzt aktualisiert: Montag, 22. Dezember 2025, 14:17 Uhr

Es war ein Handballabend, der alles bot, was ein Spitzenspiel ausmacht: Tempo, Emotionen und eine prall gefüllte Halle. Drittligist MTV Braunschweig hat sein letztes Spiel des Jahres bei Empor Rostock knapp verloren. Vor rund 800 Zuschauern unterlag das Team von Trainer Volker Mudrow mit 31:32 (14:16), wie der Verein in einer Pressemitteilung berichtet.

Dabei präsentierten sich die Braunschweiger trotz der Niederlage auf Augenhöhe. Die Partie war von Beginn an intensiv geführt, die Atmosphäre hitzig. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. „Wir wussten, dass es schwer werden würde gegen Rostock“, sagte Volker Mudrow nach dem Spiel. Der MTV-Coach zeigte sich trotz der knappen Niederlage zufrieden: „Natürlich ist es schade, dass wir nicht gewonnen haben. Aber ich bin stolz auf die Jungs, sie haben toll gekämpft.“

In der ersten Halbzeit leistete sich der MTV zu viele einfache Fehler. Vergebene Chancen, Ballverluste und fehlende Konsequenz bei Siebenmetern sorgten dafür, dass die Gäste mit einem 14:16-Rückstand in die Pause gingen. Kurz nach Wiederanpfiff schien die Partie zunächst zu kippen. In der 33. Minute lag Braunschweig bereits mit fünf Treffern zurück (15:20).

Aufholjagd der Handballer nach der Pause

Angeführt von Torhüter Timon Serbest kämpfte sich die Mannschaft zurück ins Spiel. Serbest kam nach der Pause für Eike Engelbrecht zwischen die Pfosten und avancierte schnell zum Rückhalt seines Teams. Mit mehreren starken Paraden hielt er die Braunschweiger im Spiel und ebnete den Weg für eine beeindruckende Aufholjagd.

„Timon hat toll gehalten“, lobte Mudrow seinen Keeper. Der Trainer hob zudem die Defensivleistung von Mika Hoyer hervor, der nach der frühen Knieverletzung von Lukas Friedhoff ins Spiel kam. „Mika hat defensiv einen super Job gemacht“, so Mudrow weiter.

Trotz zwischenzeitlicher Führung reichte es am Ende nicht ganz zum Punktgewinn. Die Gastgeber agierten in der Schlussphase abgezockter und nutzten ihre Chancen konsequenter. Vor allem Elias Gansau und Kay Funke stellten die MTV-Abwehr immer wieder vor Probleme. Das Duo erzielte zusammen 19 Treffer für Rostock.

Verlust kurz vor Schluss

Für zusätzlichen Ärger aus Braunschweiger Sicht sorgte eine Szene in der Schlussphase. Rückraumspieler Tim Otto musste nach einem Zweikampf behandelt werden und war dadurch für drei Angriffe zum Zuschauen gezwungen.

Trotz der dritten Niederlage in 15 Saisonspielen geht der MTV Braunschweig als Tabellendritter in die kurze Weihnachtspause. Damit stehen sie hinter den Füchsen Berlin II und Eintracht Hildesheim. Für Mudrow kein Grund zur Unzufriedenheit. „Hätte mir vor der Saison jemand gesagt, dass wir jetzt auf Platz drei stehen, hätte ich das sofort unterschrieben“, betonte der Trainer. Nach einem personellen Umbruch habe sich das Team überraschend schnell gefunden.

Weiter geht es für den MTV am Sonntag, den 11. Januar 2026. Dann steht das nächste Heimspiel an. Gegner sind dann die Sportfreunde Söhre.

Beitragsbild: Das Team beendete das Spiel mit einem Punktestand von 31:31. Foto: MTV Braunschweig

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