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Beim jüngsten Konzert mit mehreren Bands im Café C’est Lavie in Königslutter gab es erstmals keine freien Plätze mehr.

Mundharmonika und Kaffeehausflair in Königslutter

Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 11. Februar 2026, 10:52 Uhr

Beim jüngsten Live-Konzert im Café C’est Lavie in Königslutter gab es erstmals keine freien Plätze mehr. Der Doppelauftritt von „None but the Rain“ und „Panda and the Beer“ lockte zahlreiche Besucher in das einzige inklusive Café im Landkreis Helmstedt.

Das C’est Lavie wird von der Lavie gGmbH betrieben und fördert die Eingliederung von Menschen mit seelischen Erkrankungen. Neben Kaffeespezialitäten und hausgemachtem Kuchen setzt das Team zunehmend auf Live-Musik im kleinen, persönlichen Rahmen. Offenbar mit Erfolg. Die zurückhaltende, handgemachte Kaffeehausmusik traf den Nerv des Publikums.


Krissi und Jerg sind zusammen ,Panda and the Beer‘, hier in der Konzert-Ecke des Café C’est Lavie in Königslutter. 

Den Auftakt des kostenlosen Abends – später ging der Hut herum – machte das Duo „Panda and the Beer“. Krissi (Ukulele/Gesang) und Jerg (Gitarre/Gesang) präsentierten vier gefühlvolle Stücke. Ein sympathischer Moment blieb besonders hängen: Als der Text kurz stockte, wandten sich die beiden kurzerhand ans Publikum und fragten lachend nach.

 

Mehrere Bands an einem Abend

Nach einer kurzen Umbaupause übernahm das Braunschweiger Trio „None but the Rain“ die improvisierte Bühne in der Konzertecke des Cafés. „Es wird heute entschleunigt und mit reduzierten Arrangements“, hatte die Band im Vorfeld angekündigt. Doch trotz dieser Zurückhaltung entwickelte sich eine intensive Atmosphäre.

: Die Konzert-Ecke im Café C’est Lavie in Königslutter, hier mit (von links): Thomas Reiff (Gitarre/Gesang), Gideon Hoja (Mundharmonika) und Leif Knüppel (Bass/Gesang). 

Thomas Reiff (Gitarre/Gesang) und Leif Knüppel (Bass/Gesang) standen dort auf der Bühne. Für die besonderen Akzente sorgte jedoch Gideon Hoja an der Mundharmonika. Das bei Live-Auftritten inzwischen Seltenheitswert hat. Mal sanft und melodisch, dann wieder kraftvoll und fordernd: Hoja lotete die Möglichkeiten seines Instruments hörbar aus.

Voll besetzt war das Café C’est Lavie an der Westernstraße in Königslutter.

„Ich spiele selten dasselbe – vielmehr hängt das ab von der Stimmung des Abends und vom Zusammenspiel mit den anderen beiden“, sagte Gideon Hoja in der Pause am Tresen. Der Musiker. Große Teile seines Parts seien improvisiert. Genau das verlieh dem Auftritt eine besondere Dynamik.

Konzert soll wieder stattfinden

Entsprechend zufrieden zeigte sich Organisatorin Christina Goedeke. Sie arbeitet bei Lavie im Bereich Zuverdienst und engagiert sich mit viel Herzblut für die Konzertreihe. „Ich freue mich sehr über den starken Zuspruch zu diesen Gruppen, die ich beide schon in Braunschweig gehört habe“, sagt Organisatorin Christina Goedeke. „Das bestärkt uns definitiv, die Konzertreihe an der alten Stadtmauer von Königslutter fortzusetzen.“

Beitragsbild: Das Trio ,None but the Rain‘ an der alten Stadtmauer in Königslutter (von rechts): Leif Knüppel (Bass), Gideon Hoja (Mundharmonika) und Thomas Reiff (Gitarre).  Fotos: Regio-Press

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