Mit einem starken Abschluss ist das Klimaforum Wolfenbüttel 2026 Mitte April zu Ende gegangen. Höhepunkt des Abends war die erstmalige Verleihung des Zukunftspreises.
Zuvor zog der Arzt und Wissenschaftsjournalist Dr. Eckhart von Hirschhausen das Publikum in der voll besetzten Aula der Ostfalia Hochschule in seinen Bann. „Das Teuerste, was wir jetzt tun können, ist nichts“, sagte Hirschhausen. Er machte deutlich, wie eng Klima-, Umwelt- und Gesundheitsschutz zusammenhängen. Mit wissenschaftlicher Klarheit und Humor appellierte er an mehr Verantwortungsbewusstsein und sorgte mit provokanten Aussagen für Nachdenklichkeit im Saal.


Lokales Engagement wurde ausgezeichnet
Im Mittelpunkt des Abends stand jedoch die Auszeichnung regionaler Projekte. Der neu geschaffene Zukunftspreis würdigt Initiativen, die nachhaltige Entwicklung im Landkreis voranbringen. Aus 36 Bewerbungen setzte sich das Projekt „Fümmelsee – nutzen und schützen“ durch. Der Wolfenbütteler Schwimmverein von 1921 überzeugte mit seinem Konzept, den See als Lern- und Begegnungsort für Umweltbildung und Bewegung zu entwickeln. Das Preisgeld: 10.000 Euro.


„Der Zukunftspreis soll Engagement sichtbar machen und neue Kooperationen fördern“, erklärte Initiator Florian Rehm. Sein Ziel: eine Plattform schaffen, die Menschen vernetzt und zum Mitmachen motiviert.


Bereits am Nachmittag bot der „Grüne Tisch“ Raum für Austausch zwischen Verwaltung, Initiativen und Bürgern. Rund 50 Teilnehmende diskutierten Ideen für eine nachhaltige Region. Ergänzt wurde das Programm durch Vorträge, eine Campus-Rallye und zahlreiche Mitmachangebote.
Beitragsbild: Während der Veranstaltung stellten sich die verschiedenen Projekte vor. Fotos: Stadt Wolfenbüttel
