Mit dem symbolischen ersten Spatenstich hat in Wendessen der Bau eines neuen Feuerwehrhauses begonnen. Auf dem Eckgrundstück am Ahlumer Weg und der Leipziger Allee entsteht in den kommenden Monaten ein modernes Gerätehaus für die Ortsfeuerwehr. Rund 4,5 Millionen Euro investiert die Stadt Wolfenbüttel in das Projekt.
Für Bürgermeister Ivica Lukanic ist der Neubau weit mehr als nur eine Baumaßnahme. „Wir bauen hier nicht für uns selbst, sondern für die Zukunft unseres Ortsteils und vor allem für die Jugendfeuerwehr, die den Brandschutz von morgen sicherstellt“, betonte Lukanic während der Feierstunde. Gleichzeitig verwies er auch auf die wirtschaftliche Bedeutung der Investition. Ein großer Teil der Summe fließe in Löhne und sichere Arbeitsplätze in der Region.
Alte Räume platzten aus allen Nähten
Auch Ortsbürgermeister Andreas Rink zeigte sich erleichtert, dass das Projekt nun Realität wird. Die bisherigen Räume der Feuerwehr in der alten Schule seien längst zu klein geworden. „Ich freue mich riesig für die Feuerwehr, dass sie endlich aus ihrem ‚Puppenhaus‘ ausziehen kann“, sagte Rink mit einem Augenzwinkern.
Für Ortsbrandmeister Kai Brackmann endet mit dem Baustart eine jahrzehntelange Geschichte. Bereits 1985 sei der erste Antrag für ein neues Feuerwehrhaus gestellt worden. „Dieser Spatenstich ist das Ergebnis von Beharrlichkeit und Weitsicht vieler Generationen“, erklärte Brackmann.
Das neue Gebäude soll künftig Platz für ein Löschfahrzeug und einen Mannschaftstransportwagen bieten. Geplant ist ein zweigeschossiger Massivbau mit Satteldach und Photovoltaikanlage. Besonders die Kinder- und Jugendfeuerwehr soll von den modernen Bedingungen profitieren.
Wenn die Bauarbeiten wie geplant verlaufen, kann die Feuerwehr Wendessen ihr neues Domizil im dritten Quartal 2027 beziehen. Dann dürfte eines der modernsten Feuerwehrhäuser im Wolfenbütteler Stadtgebiet entstehen.
Beitragsbild: Mit dem ersten Spatenstich läuteten Feuerwehr und Stadt Wolfenbüttel die Baustelle ein. Foto: Stadt Wolfenbüttel
