Auf dem Wochenmarkt in Schöppenstedt sind zwei neue Stände zu dem Ensemble dazugekommen. Neben Fleisch, Wurst und Kleidung können Besucher nun auch Spargel und Pflanzen auf dem Platz vor dem Rathaus kaufen.
Einer der „Neuen“ auf dem Markt ist das SpargelGut Braunschweiger Land aus Uehrde. Juniorchef Julius Heins stand am Freitagvormittag mit dem weißen Gold auf dem Schöppenstedter Markt, um dort zu verkaufen. „Die Leute kennen uns schon“, erzählt er. Beim Schöppenstedter Einkaufszentrum am Bahnhof steht schon ein Verkaufsstand.
„Der wird bleiben“, ergänzt der junge Landwirt. Mit dem Stand auf dem Wochenmarkt wollen er und sein Vater, die den Hof gemeinsam betreiben, ihr Angebot erweitern. Damit stehen sie ab jetzt jede Woche auf dem Wochenmarkt in Schöppenstedt und in Helmstedt.
Angebote auf dem Wochenmarkt gut angenommen

Schon am ersten Tag kommen regelmäßig Kunden, nehmen Spargel mit oder bleiben für Gespräche stehen. Verkaufen wollen die Landwirte den weißen und grünen Spargel bis zum Johannistag am 24. Juni. Der fällt 2026 auf einen Mittwoch, wie Heins berichtet. Danach müssen die Landwirte die Pflanzen in Ruhe lassen, damit sie im kommenden Jahr wiederkommen.
Am Stand daneben, ebenfalls direkt vor dem Rathaus, steht Claudia Siodla. Dort sind Kunden auch interessiert an dem, was die Verkäuferin mitgenommen hat. Sie kommt aus Dettum und ist ebenfalls nur saisonal auf dem Markt vertreten. Auf ihrer Auslage finden sich hauptsächlich Pflanzen und einige Marmeladen. „Ich habe zu Hause zu viele“, erzählt sie.
Viele Tomatenpflanzen verschiedener Sorten sind bei ihr zu holen, auch die von Hokkaidokürbissen, Paprika, Chili und beim nächsten Mal auch Gurken. Außerdem hat sie auch Stauden aus ihrem Garten mitgebracht. „Die Leute wollen einfach etwas Buntes im Garten“, sagt sie.
Weil sie so viele Pflanzen hat, möchte sie einige abgeben. Deswegen stand sie am Freitag, den 24. April auf dem Markt. Am Freitag, den 8. Mai, möchte sie noch einmal kommen.
Beitragsbild: Auf dem Wochenmarkt in Schöppenstedt stehen momentan zwei Stände mehr. Fotos: Sophie Weinmann
