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In Helmstedt formiert sich eine neue politische Kraft. Die „Wählergemeinschaft Perspektive Helmstedt“ will in der Kommunalpolitik mitmischen.

Wählergemeinschaft Perspektive Helmstedt startet zur Kommunalwahl

Zuletzt aktualisiert: Freitag, 22. Mai 2026, 10:34 Uhr

In Helmstedt formiert sich eine neue politische Kraft. Die „Wählergemeinschaft Perspektive Helmstedt“ (WPH) will in der Kommunalpolitik mitmischen. Die neue Wählergemeinschaft plant, bei der kommenden Kommunalwahl anzutreten und setzt dabei nach eigenen Angaben auf sachorientierte, bürgernahe Politik ohne ideologische Scheuklappen.

Gegründet wurde die WPH von fünf engagierten Helmstedtern aus unterschiedlichen beruflichen und persönlichen Bereichen. Zum Vorsitzenden wurde Jean-Pierre Henke gewählt, der bereits Mitglied im Rat der Stadt Helmstedt ist. Bislang gehörte er als Einzelkandidat der Ratsgruppe aus CDU und Grünen an. Seit Montag tritt er dort offiziell unter dem Namen der neuen Wählergemeinschaft auf.

„Viele Menschen haben zunehmend das Gefühl, dass ihre Anliegen zwar angehört, aber nicht wirklich ernst genommen werden“, erklärt die WPH. Die neue Gruppierung wolle Politik wieder näher an die Bürger bringen und stärker auf konkrete Probleme im Alltag reagieren.

Mit eigenem Logo geht die Partei an den Start

Partei will transparent und bürgernah sein

Neben Henke gehören Patrick Lachmann als zweiter Vorsitzender sowie Michael Schneider, Babak Salimi und Marielu Farago zur WPH. Alle fünf wollen für den Stadtrat kandidieren.

Inhaltlich setzt die Wählergemeinschaft klare Schwerpunkte. Themen wie Stadtentwicklung, Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit, sanierungsbedürftige Straßen, Wirtschaftsförderung und die Attraktivität der Innenstadt stehen weit oben auf der Agenda. Auch Familienpolitik und Bildung sollen stärker in den Fokus rücken.

„Kommunalpolitik muss wieder näher an die Menschen heranrücken“, heißt es vonseiten der WPH weiter. Besonders wichtig seien gute Schulen, verlässliche Kitas und moderne Bildungsangebote, um Helmstedt langfristig als Wohnort attraktiv zu halten.

Kritisch sieht die neue Gruppierung zusätzliche finanzielle Belastungen für Bürger. So spricht sich die WPH ausdrücklich gegen weitere Erhöhungen der Hundesteuer aus. Auch bei der kommunalen Wärmeplanung fordert die Wählergemeinschaft pragmatische und wirtschaftlich tragbare Lösungen.

Darüber hinaus kündigt die WPH an, künftig verstärkt über soziale Medien und digitale Kanäle mit den Bürgern in Kontakt treten zu wollen. Ziel sei eine transparentere und direktere Kommunikation über kommunalpolitische Themen und Entwicklungen in Helmstedt.

Beitragsbild: Der Vorstand startet motiviert in die Arbeit. Fotos: WPH

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