Nach mehr als sechs Jahren Planung und rund 14 Monaten Bauzeit ist es geschafft: Der neue Sportcampus am Gymnasium Julianum in Helmstedt wurde offiziell eröffnet. Entstanden ist eine moderne Sport- und Freizeitfläche, die nicht nur Schülerinnen und Schülern, sondern auch der Öffentlichkeit zugutekommen soll.
Auf dem rund 6.000 Quadratmeter großen Gelände wurden der Schulhof und die Sportanlagen umfassend neugestaltet. Herzstück ist ein neuer Kunstrasenplatz für Hockey und Fußball. Hinzu kommen ein Beachvolleyballfeld, Calisthenics-Anlagen, eine Hochsprung- und Kugelstoßanlage, Tischtennisplatten sowie eine kleine Sitztribüne.
Auch der Schulhof erhielt ein neues Gesicht. Neben modernen Sitzbereichen entstanden ein Basketballfeld, Minisoccer-Flächen, Klettermöglichkeiten und sogar ein Schachbereich. Mehr als 5.200 Pflanzen wurden zudem auf dem Gelände gesetzt.


Umbau während dem laufenden Schulbetrieb
Die Arbeiten fanden während des laufenden Schulbetriebs statt. Umso größer war die Freude bei der offiziellen Übergabe.
„Hier ist etwas ganz Tolles für den Sport, für die Menschen in Helmstedt und besonders natürlich für die Schülerinnen und Schüler des Julianum entstanden“, sagte Landrat Gerhard Radeck (CDU). Trotz gestiegener Kosten und Verzögerungen sei die Entscheidung für das Projekt richtig gewesen.
Auch Schulleiter Lars Herrmann zeigte sich begeistert. „Ich bin begeistert, die Anlage ist toll geworden“, sagte er. Bereits jetzt sei zu beobachten, wie intensiv die neuen Angebote von den Schülerinnen und Schülern genutzt werden.


Lob gab es auch von Helmstedts Bürgermeister Wittich Schobert (CDU). „Großes Kompliment an alle Baufirmen, aber auch die Planungsbüros und die Bauverwaltung“, sagte er. Der neue Sportcampus sei eine große Bereicherung für die Stadt.
Finanziert wurde das Projekt mit rund 2,7 Millionen Euro aus Bundesfördermitteln. Der Landkreis Helmstedt steuerte weitere 3,3 Millionen Euro bei. Insgesamt belaufen sich die Investitionen damit auf mehr als sechs Millionen Euro.
Beitragsbild: Kinder probierten den Volleyballplatz direkt mit Helmstedts Bürgermeister aus. Fotos: Landkreis Helmstedt
