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Das Land Niedersachsen will mit einem Safe Sport Zentrum gemeinsam mit Bund und Ländern den Schutz von Sportlern deutlich stärken.

Neues Safe-Sport-Zentrum: Niedersachsen treibt Schutz im Sport voran

Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 18. März 2026, 13:20 Uhr

Das Land Niedersachsen will gemeinsam mit Bund und Ländern den Schutz von Sportlern deutlich stärken. Dafür soll ein neues „Zentrum für Safe Sport e. V.“ (ZfSS) gegründet werden. Einen entsprechenden Beschluss fasste die Landesregierung jetzt im Kabinett.

Ziel ist es, Gewalt im Sport – ob körperlich, psychisch oder sexualisiert – wirksamer zu verhindern und Fälle konsequent aufzuarbeiten. Das Zentrum soll bundesweit arbeiten und vor allem unabhängige Untersuchungs- und Disziplinarverfahren ermöglichen. Zunächst liegt der Fokus auf dem Spitzensport.

Umsetzung des „Safe Sport Code“

Die Grundlage bildet der sogenannte „Safe Sport Code“, den der Deutsche Olympische Sportbund 2024 beschlossen hat. Bis 2032 soll dieser in allen Sportorganisationen umgesetzt werden.

Geplant ist, die Gründung des Trägervereins bei der Sportministerkonferenz am Donnerstag, den 19. März, auf Norderney zu beschließen. Danach folgen Aufbau und Personalgewinnung. Läuft alles nach Plan, könnte das Zentrum im Herbst 2026 starten und ab Mitte 2027 regulär arbeiten.

„Der Schutz von Athletinnen und Athleten muss im Sport höchste Priorität haben,“ betonte Daniela Behrens. „Safe Sport ist keine freiwillige Zusatzaufgabe, sondern eine Grundvoraussetzung für fairen, respektvollen und menschenwürdigen Sport“, sagte die Ministerin.

Wichtig: Das neue Zentrum arbeitet unabhängig von der bestehenden Ansprechstelle Safe Sport, die weiterhin vertrauliche Beratung für Betroffene bietet.

Beitragsbild: Das Land Niedersachsen will mit dem „Safe-Sport-Zentrum“ Sportler stärker vor Gewalt schützen. Foto: Stock

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