Wie sieht moderne Industriearbeit heute aus? Welche beruflichen Chancen bietet sie Jugendlichen aus der Region? Dieser Frage gingen die Neuntklässler der IGS Schöppenstedt bei zwei Betriebsbesichtigungen am Freitag, den 21. November, und Freitag, den 28. November, nach.
Ziel war die surfactor Germany GmbH, ein international agierendes Unternehmen vor Ort, das Oberflächenbeschichtungen für die Holzwerkstoff- und Automobilzuliefererbranche entwickelt und herstellt.
Begleitet wurden die Gruppen von den Lehrerinnen Jana Göhe-Akdeniz sowie Tessa Köthe. Sie empfanden den praxisnahen Blick hinter die Kulissen als „wichtige Ergänzung unseres Berufsorientierungskonzepts“, wie es Göhe-Akdeniz formuliert.
Einblicke in den Berufsalltag
Die Besuche starteten jeweils mit einer kurzen Einführung in die Arbeit des Unternehmens gefolgt von einem Überblick über die angebotenen Ausbildungsberufe, darunter Chemielaborant:in und Elektroniker:in für Betriebstechnik.
Nach einer Sicherheitsunterweisung verteilten sich die Jugendlichen in Kleingruppen auf drei zentrale Unternehmensbereiche. In der Produktion ging es während der Betriebsbesichtigung dicht an Maschinen und Anlagen vorbei, die die aufwendigen Beschichtungsverfahren ermöglichen.
Richtig aktiv wurden die Schüler anschließend im Bereich Instandhaltung. Hier durften sie einen Kran durch einen kleinen Parcours steuern und selbst eine Stromkreisschaltung bauen.
Qualitätssicherung Teil der Produktion
Im Labor und in der Qualitätssicherung bekamen die Jugendlichen schließlich Einblicke in Messverfahren, Prüfprozesse und Entwicklungsabläufe. Dort erlebten sie, wie entscheidend präzise Qualitätskontrolle für die spätere Produktleistung ist. Zum Abschluss durfte jede Gruppe ein kleines Erinnerungsstück herstellen – und ein gemeinsames Foto aufnehmen.
Beitragsbild: Die Schüler waren bei Surfactor vor Ort. Foto: IGS Schöppenstedt
