Nun ist auch der zweite Wahlsonntag der Kommunalwahl 2026 geschafft. Rund 18.000 Einwohner in zwölf Mitgliedsgemeinden mit 33 Ortsteilen der Samtgemeinde Elm-Asse waren aufgerufen, ihre Stimmen bei der Kommunalwahl abzugeben. Nach der zweiten Runde ist Sebastian Niehoff (parteilos) mit 59,39 Prozent der Stimmen der Samtgemeindebürgermeister für Elm-Asse.
Bei den wichtigsten Personalfragen fiel nun eine endgültige Entscheidung: Die Samtgemeinde Elm-Asse hat nun einen Bürgermeister/ eine Bürgermeisterin und der Landkreis Wolfenbüttel einen Landrat. Das sind:
Andrea Föniger trat gegen Sebastian Niehoff an
Um die Spitze der Samtgemeindeverwaltung mit Sitz in Schöppenstedt traten Andrea Föniger (SPD) und der parteilose Sebastian Niehoff in der Stichwahl gegeneinander an. Föniger lag im ersten Wahlgang mit 36,3 Prozent vorn, Niehoff folgte mit 35,5 Prozent nur knapp dahinter. Christian Schieder (CDU) erreichte 28,2 Prozent und schied aus. Die Wahlbeteiligung lag bei hohen 71,3 Prozent.
In der Samtgemeinde Sickte allerdings wurde Marco Kelb mit 74,9 Prozent und damit absoluter Mehrheit im Amt bestätigt. Auch in Cremlingen setzte sich SPD-Politiker Jens Drake mit 57,2 Prozent bereits im ersten Wahlgang durch.
Knapper Vorsprung im Rennen um das Bürgermeisteramt
Für Elm-Asse blieb das Rennen erst offen. Schöppenstedts Ortsbürgermeisterin Föniger startete mit 0,8 Prozentpunkten Vorsprung. In der Zwischenzeit sprach die CDU dem parteiunabhängigen Sebastian Niehoff ihre Unterstützung aus.
Auch Stichwahl um Landratsposten
Wer die Stichwahl gewinnt, tritt am 1. November 2026 eine achtjährige Amtszeit an. Der oder die Neue folgt auf Dirk Neumann, dessen Amtszeit am 31. Oktober endet und der nicht erneut kandidierte.
Auch die Landratswahl im Landkreis Wolfenbüttel ging es in die zweite Runde. Martin Albinus gewann die zweite Runde für sich.
Stichwahl mit ähnlichem Ablauf wie erster Durchgang
Der Sieger folgt auf Christiana Steinbrügge, die den Landkreis seit 2013 führt und aus Altersgründen nicht erneut kandidieren konnte. Auch der neue Landrat wird für acht Jahre gewählt und übernimmt neben der politischen Repräsentation die Leitung der Kreisverwaltung.
Beitragsbild: In der Samtgemeinde Elm-Asse ging es nicht um die Wurst, aber um den Posten des Samtgemeindebürgermeisters. Foto: Stock
