Das ehemalige Oberlandesgericht am Bankplatz in Braunschweig steht vor einer neuen Zukunft. Die Perschmann Gruppe will das historische Gebäude im Kultviertel wieder aufleben lassen. Bis 2027 will das Unternehmen dort einen Ort für Arbeiten, Austausch und Veranstaltungen aufbauen.
Das Gebäude diente zuerst jahrzehntelang der Braunschweigischen Bank und später dem Oberlandesgericht. Nach der Zusammenlegung der Gerichtstandorte stand das Haus leer.

„Es hat eine besondere Bedeutung für die Innenstadt inne und erzählt dabei gleichwohl eine eindrucksvolle Geschichte“, sagt Sebastian Späth, Bereichsleiter Immobilienmanagement der Perschmann Business Services GmbH. Über viele Jahre sei der Ort der Öffentlichkeit verborgen geblieben. Genau das will die Unternehmensgruppe ändern.
2027 sollen die ersten Mieter einziehen
Nach einer aufwendigen, denkmalgerechten Kernsanierung wird das Gebäude künftig für Konferenzen, Büros und Veranstaltungen genutzt werden. Die ersten Mieter sollen bereits im Herbst 2027 einziehen.
Die Firma will den Charme der Räume erhalten. Einiges ist schon gegeben: Die hohen Decken und das Outlet der Räume. Aber auch Stuck und Parkettboden sollen als Teil der Geschichte bleiben.
Historische Erker, originale Details und helle Räume prägen die Etagen. Zum Innenhof hin werden einzelne Dachflächen zu Terrassen umgebaut. Ergänzend dazu entstehen klassische Büros ebenso wie offene Arbeitsbereiche. „Die konkreten Aufteilungen werden sich schließlich durch die späteren Nutzer:innen ergeben“, so Späth. Das Ziel sei klar: „Wir wollen einen spannenden, vielfältigen und eindrucksvollen Ort im Herzen des Kultviertels schaffen.“
Rund 1.700 Quadratmeter Bürofläche stehen für das Projekt „BANKPLATZ“ zur Verfügung. Perschmann Business Services will besonders Akteur aus Architektur, Design, Ingenieurwesen oder Kommunikation ansprechen. Grundsätzlich sei das Haus offen für alle, die ein innovatives Konzept oder spannende Projektideen mitbringen, betonte die Firma.
Beitragsbild: In das ehemalige Gericht soll neues Leben einziehen. Fotos: Perschmann Gruppe
