Eine Polizeikontrolle hat am Sonntagabend, den 14. Juni, in Helmstedt gleich mehrere mutmaßliche Straftaten aufgedeckt. Ein 53-jähriger Autofahrer war nach Angaben der Polizei nicht nur stark alkoholisiert unterwegs, sondern soll zudem einen gefälschten Führerschein vorgezeigt haben.
Aufgefallen war der Mann gegen 18.45 Uhr einer Streifenbesatzung in der Innenstadt. Die Beamten beobachteten, wie ein VW Passat von der Vorsfelder Straße in die Teichstraße abbog und diese entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung befuhr. Daraufhin nahmen die Polizisten die Verfolgung auf.
Der Fahrer setzte seine Fahrt zunächst über die Walbecker Straße und die Nordstraße fort. Erst im Bereich der Einmündung zur Weinbergstraße konnte das Fahrzeug gestoppt und kontrolliert werden.
Nach Kontrolle Anzeigen in mehreren Fällen
Schon beim ersten Gespräch bemerkten die Einsatzkräfte deutlichen Alkoholgeruch. Ein freiwilliger Atemalkoholtest brachte schließlich Gewissheit: Das Gerät zeigte einen Wert von 2,44 Promille an. Der Mann musste daraufhin die Beamten zur Blutentnahme in die Helmstedter Klinik begleiten.
Doch damit war der Einsatz noch nicht beendet. Bei der Überprüfung des Führerscheins stellten die Polizisten Auffälligkeiten fest. Nach ersten Erkenntnissen besteht der Verdacht, dass es sich um eine Fälschung handeln könnte. Das Dokument wurde sichergestellt und beschlagnahmt.
Dem 53-Jährigen wurde nach der Polizeikontrolle zudem untersagt, weiterhin Kraftfahrzeuge zu führen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte er die Dienststelle verlassen.
Nun ermittelt die Polizei gegen den Mann wegen mehrerer Delikte. Im Raum stehen Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Urkundenfälschung sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Beitragsbild: Die Polizei hielt einen Mann an, der entgegen einer Einbahnstraßen unterwegs war. Foto: Stock
