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Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Rathausdialogs. Rund 40 Bürger nutzten die Gelegenheit, sich über die Sicherheitslage zu informieren.

Rathausdialog zeigt positive Entwicklung bei Sicherheit in Wolfenbüttel

Wie sicher ist Wolfenbüttel? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Rathausdialogs am Donnerstag, den 23. April 2026. Rund 40 Bürger nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand über die Sicherheitslage zu informieren.

Die wichtigste Botschaft des Abends: Die Kriminalität geht zurück. „Im Jahr 2025 ist die Zahl der Straftaten um mehr als zehn Prozent gesunken“, erklärte Niklas Meyer Ulex. Besonders im öffentlichen Raum seien weniger Sachbeschädigungen, Körperverletzungen und Ladendiebstähle registriert worden.

Gleichzeitig verändert sich das Bild der Kriminalität. Viele Delikte verlagern sich zunehmend ins Digitale oder in private Bereiche. Onlinebetrug, Schockanrufe und Cybertrading nehmen zu. „Auch bei Sexualdelikten sehen wir vor allem im Internet steigende Zahlen“, so Meyer-Ulex. Prävention und Aufklärung gewinnen deshalb weiter an Bedeutung.

Beim Rathausdialog über Veränderungen informiert

Einblicke in den Strafvollzug gab Tanja Köhler von der Justizvollzugsanstalt Wolfenbüttel. Neben der sicheren Unterbringung stehe die Resozialisierung im Fokus. Lockerungen wie begleitete Ausgänge oder Freigang sollen Gefangene schrittweise auf ein Leben nach der Haft vorbereiten.

Wie wichtig Zusammenarbeit ist, betonte Thorsten Drahn. Sicherheit entstehe durch das Zusammenspiel vieler Akteure vor Ort, erklärte er. Polizei, Feuerwehr, Verwaltung und soziale Einrichtungen stimmen sich regelmäßig ab. So konnten etwa Probleme mit Jugendgruppen in den vergangenen Jahren durch gemeinsame Maßnahmen spürbar entschärft werden.

Auch das Ordnungsamt ist breit aufgestellt. Von Verkehrssicherheit über Lärmschutz bis hin zu Müllkontrollen reicht das Spektrum. Gleichzeitig gewinnt die Krisenvorsorge an Gewicht – etwa bei Starkregen oder Stromausfällen.

Die Freiwillige Feuerwehr Wolfenbüttel bleibt eine tragende Säule der Sicherheit. Unsere Einsatzkräfte sind rund um die Uhr ehrenamtlich im Einsatz, betonte Olaf Glaeske. Neben den Feuerwehrleuten selbst trügen auch deren Familien einen wichtigen Teil der Belastung mit.

Beitragsbild: Rund 40 Leute waren zum Rathausdialog in Wolfenbüttel vor Ort. Fotos: Stadt Wolfenbüttel

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