Die regionale Musikszene bekommt wieder eine große Bühne: Der WolfenBattle geht 2026 in seine neunte Runde. Seit dem 1. Januar läuft die Bewerbungsphase für den beliebten Rock- und Popwettbewerb des ROCKBÜROS Wolfenbüttel. Musikerinnen und Musiker aus der Region können sich noch bis zum 31. März 2026 bewerben.
Gesucht werden Bands und Solo-Acts mit eigener Musik. Stilistisch ist fast alles erlaubt – von Rock und Pop über Funk, Soul und Hip-Hop bis Heavy Metal. Voraussetzung ist lediglich, dass die Teilnehmenden noch keinen Plattenvertrag haben. Eine Altersgrenze gibt es nicht.
Der WolfenBattle richtet sich an Künstlerinnen und Künstler aus Wolfenbüttel, Braunschweig, Wolfsburg, Gifhorn, Helmstedt, Salzgitter, Peine und Goslar. Bewerbungen sind online auf der Seite des Wettbewerbs sowie direkt über das Rockbüro möglich.
Mehr als ein Wettbewerb
Seit seiner Premiere im Jahr 2015 hat sich der WolfenBattle als feste Größe in der regionalen Musiklandschaft etabliert. Dabei geht es längst nicht nur ums Gewinnen. Vielmehr steht die Vernetzung im Mittelpunkt. Immer wieder entstehen aus dem Wettbewerb neue Bandprojekte, gemeinsame Konzerte oder sogar Studioaufnahmen.
Das große Abschlusskonzert findet am 6. Juni 2026 in der KuBa-Halle in Wolfenbüttel statt. Dort präsentieren sich die ausgewählten Acts live vor Publikum und Jury.
Attraktive Preise und echte Bühnenchancen
Der Fokus liegt 2026 klar auf Auftrittsmöglichkeiten. Die Gewinner dürfen sich auf mehrere Live-Gigs und spannende Bühnenformate freuen. Ergänzt wird das Paket durch weitere Preise zur gezielten Förderung der Bands.
Gleichzeitig ist der WolfenBattle der offizielle Lokalentscheid für den renommierten Nachwuchswettbewerb „local heroes“. Liegt der Altersdurchschnitt einer Band unter 30 Jahren, qualifiziert sich der Sieger für das Semifinale in Hannover. In der Vergangenheit schafften es regionale Acts wie KYONIC, KITOKAYA, BUCKETLIST oder DESPINA bis ins Landesfinale. KYONIC vertrat Niedersachsen 2016 sogar im Bundesfinale.
„local heroes“ zählt seit über 30 Jahren zu den wichtigsten Förderprogrammen für junge Bands in Deutschland. Coaching, professionelle Netzwerke und prominente Musikpaten gehören dort zum Konzept. Auch bekannte Bands wie Madsen oder Schmutzki nahmen hier ihren Anfang.
Beitragsbild: Noch bis Ende März können sich Bands beim WolfenBattle anmelden. Foto: Stock

