Martin Thomsen vom MTV Schöningen hat bei seiner ersten Masters-WM in Südkorea direkt das Finale erreicht. Im Diskuswurf der M60 landete er auf Platz acht. Mit seiner Weite war er zwar nicht zufrieden, das WM-Erlebnis bleibt trotzdem.
Leichtathlet schaffte es unter die besten Acht
Von Samstag, den 22. August, bis Donnerstag, den 3. September, trafen sich die Masters-Leichtathleten in Daegu. Thomsen startete im Diskuswurf der Altersklasse M60.

Die Konkurrenz war groß: 22 Athleten gingen an den Start. Thomsen qualifizierte sich für den Endkampf der besten Acht. Dort kam er mit einer Weite von 37,15 Metern auf Platz acht.
Mit seiner Platzierung ist der Schöninger zufrieden. Die Weite blieb allerdings hinter seinen Erwartungen zurück.
„Der Diskus klebte wie Fliegenklebeband“
Denn in diesem Jahr hatte Thomsen bereits mehrfach die 40-Meter-Marke übertroffen und sogar Würfe über 44 Meter geschafft. In Daegu lief es dagegen nicht wie erhofft.
„Ich bin nicht in den Wettkampf gekommen, da mein Diskus, den ich ja auch anderen zur Verfügung gestellt habe, von anderen Wettkämpfern mit Kolophonium vollgeschüttet wurde“, sagt Thomsen.
Das Mittel wird von einigen Athleten genutzt, um den Grip zu verbessern. Für Thomsen hatte es allerdings den gegenteiligen Effekt.
„Für mich hat der Diskus an der Hand geklebt wie ein Fliegenklebeband“, beschreibt der Schöninger seine Erfahrung.
Premiere im 65.000-Zuschauer-Stadion
Trotz des verpassten Wunschergebnisses überwiegt die Freude über das WM-Erlebnis. Die Wettkämpfe fanden im Daegu-Stadion mit Platz für rund 65.000 Zuschauer statt. Bereits 2011 war dort die Weltmeisterschaft der Aktiven ausgetragen worden.
Beitragsbild: Martin Thomsen vom MTV Schöningen erreichte das Finale der Masters WM in Südkorea. Fotos: privat
